22 December 2025, 18:58

Mercedes-Benz: Millionenabfindung im Dieselaffäre-Streit

Ein Mercedes-Benz-Fahrzeug fährt auf der Straße neben einem anderen Fahrzeug.

Mercedes-Benz: Millionenabfindung im Dieselaffäre-Streit - Mercedes-Benz: Millionenabfindung im Dieselaffäre-Streit

Mercedes-Benz: Millionenvergleich im Diesel-Streit

Mercedes-Benz: Millionenvergleich im Diesel-Streit

Mercedes-Benz: Millionenvergleich im Diesel-Streit

  1. Dezember 2025, 16:30 Uhr

Mercedes-Benz hat sich bereit erklärt, über 102 Millionen Euro zu zahlen, um Vorwürfe zu Abgasmanipulationen bei Diesel-Fahrzeugen in den USA beizulegen. Die Einigung betrifft rund 250.000 Fahrzeuge, denen vorgeworfen wird, die gesetzlichen Emissionsgrenzwerte überschritten zu haben. Der Vergleich folgt auf eine strafrechtliche Untersuchung des US-Justizministeriums, die 2024 ohne Anklageerhebung eingestellt wurde.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Vereinbarung vermeidet langwierige Gerichtsverfahren und bedarf noch der richterlichen Genehmigung. Laut den Bedingungen räumt Mercedes-Benz keine Schuld ein und entgeht damit einer externen Aufsicht durch US-Behörden. Das Unternehmen bestätigte zudem, dass Rückkäufe von Fahrzeugen nicht Teil des Vergleichs sind.

Bei den meisten betroffenen Modellen – über 85 Prozent – wurden bereits Software-Updates durchgeführt, um die Emissionsprobleme zu beheben. Mit dieser Einigung steigt die Summe, die Mercedes-Benz weltweit für dieselbezogene Rechtsstreitigkeiten aufgewendet hat, auf über zwei Milliarden Euro. Der Schritt bringt den Autobauer der Beilegung langjähriger Konflikte um Diesel-Emissionen einen Schritt näher. Das US-Justizministerium hatte seine strafrechtlichen Ermittlungen noch in diesem Jahr ohne Anklage eingestellt. Zwar bleiben die genauen Vorwürfe der USA unklar, doch sichert der Vergleich Mercedes-Benz eine größere Rechtssicherheit in den noch laufenden Diesel-Verfahren.

Die Vereinbarung umfasst Software-Nachbesserungen für die betroffenen Fahrzeuge und verhindert weitere Klagen. Mercedes-Benz betont, keine Haftung anzuerkennen, und es werden keine zusätzlichen Strafen verhängt. Die finanziellen Folgen des US-Diesel-Skandals belaufen sich für das Unternehmen damit auf mehr als zwei Milliarden Euro.