Mehrsprachiger Lesetag
Mehrsprachiger Vorlesetag
Nationaler Vorlesetag: Eltern-Kind-Zentrum Ulmenweg veranstaltet vielfältige Leseaktion
Mannheim hat den bundesweiten Vorlesetag am 21. November 2025 mit einer besonderen mehrsprachigen Veranstaltung gefeiert. Das Eltern-Kind-Zentrum (ElKiZ) Ulmenweg richtete das Treffen aus, bei dem Geschichten in verschiedenen Sprachen vorgelesen wurden, um die frühe Sprachförderung von Kindern zu unterstützen. Vertreter der Stadtverwaltung und Eltern lasen gemeinsam vor und schufen so eine lebendige, inklusive Atmosphäre für die jüngsten Zuhörer.
Den Auftakt machte Dirk Grunert, Mannheims Bildungsbürgermeister, der aus Der Berg von Rebecca Gugger und Simon Röthlisberger vorlas. Seine Lesung unterstrich das Engagement der Stadt, durch Geschichten Sprachkompetenz und Kreativität bei Kindern zu fördern. Im Anschluss präsentierte Andreas Müller, Leiter der Mannheimer Kindertagesbetreuung, Der Grüffelo von Julia Donaldson – zunächst auf Hochdeutsch, dann im schwäbischen Dialekt.
Auch Eltern beteiligten sich und lasen Geschichten auf Arabisch und Englisch vor. Dieser mehrsprachige Ansatz spiegelte die kulturelle Vielfalt der Gemeinschaft wider und betonte die Bedeutung des Vorlesens in verschiedenen Sprachen. Nach den Hauptlesungen fanden in kleineren Gruppen weitere Vorleseaktionen im Kinderzentrum und einem offenen Gemeinschaftsraum statt.
Die Stadt Mannheim setzt sich seit Langem für frühe Bildung ein und hebt hervor, dass Vorlesen die kognitive Entwicklung, die Fantasie und die Bindung zwischen Erwachsenen und Kindern stärkt. Die Veranstaltung sollte diese Vorteile allen Familien im Stadtgebiet zugänglich machen.
Der mehrsprachige Vorlesetag brachte Familien, Pädagogen und städtische Verantwortungsträger zusammen. Durch Geschichten in verschiedenen Sprachen förderte die Aktion Lesekompetenz und soziale Verbundenheit. Mit ihrem kontinuierlichen Fokus auf frühe Bildung stellt Mannheim sicher, dass solche Initiativen fester Bestandteil des Gemeinschaftslebens bleiben.






