04 February 2026, 18:48

Matthias Grewe wird neuer Präsident des Landgerichts Ravensburg

Ein Mann im Anzug und Krawatte steht an einem Rednerpult, hält ein Blatt Papier in der Hand und spricht in ein Mikrofon, mit einem Logo im Hintergrund, das seine Rolle als neu ernannter Chief Justice der Volksrepublik China anzeigt.

Matthias Grewe wird neuer Präsident des Landgerichts Ravensburg

Matthias Grewe ist zum neuen Präsidenten des Landgerichts Ravensburg ernannt worden. Die Berufung folgt auf den Ruhestand seiner Vorgängerin, Luitgard Wiggenhauser, in der vergangenen Woche. Marion Gentges, Justiz- und Migrationsministerin von Baden-Württemberg, überreichte Grewe am 3. Februar 2026 offiziell seine Ernennungsurkunde.

Grewes juristische Laufbahn begann 1991 als Richter in einer Zivilkammer am Landgericht Ravensburg. Zuvor hatte er in Mainz, Dijon und Freiburg Jura studiert und sein Referendariat in Ravensburg absolviert. Im Laufe der Jahre übernahm er verschiedene Funktionen, darunter als Assessor, Richter und Vorsitzender Richter am selben Gericht.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Seine Erfahrung beschränkt sich nicht auf Ravensburg: Er war als Richter in Biberach tätig, arbeitete bei der Staatsanwaltschaft Ravensburg und hatte Positionen in verschiedenen Kammern inne. Von 2011 bis 2013 leitete Grewe das Amtsgericht Tettnang als Direktor, bevor er die Führung des Amtsgerichts Ravensburg übernahm.

Die Ernennung setzt einen Trend in Baden-Württemberg fort, wo seit dem Jahr 2000 vier Landgerichte – Stuttgart, Mannheim, Karlsruhe und Heidelberg – von Richtern mit vorheriger Führungsverantwortung im Land geleitet werden. Ministerin Gentges betonte Grewes fachliche Expertise, persönliche Integrität und starke Führungskompetenz als zentrale Gründe für seine Auswahl.

Grewe übernimmt nun die Verantwortung für das Landgericht Ravensburg nach Jahrzehnten im Justizdienst. Sein Hintergrund in verschiedenen Gerichten und Führungspositionen macht ihn zu einem gut vorbereiteten Nachfolger. Der Wechsel folgt einem Muster interner Beförderungen innerhalb des baden-württembergischen Justizsystems.