19 June 2026, 14:17

Marzahn Pride kehrt mit klarem Signal gegen Diskriminierung zurück

"Sichtbarkeit ist Widerstand"

Marzahn Pride kehrt mit klarem Signal gegen Diskriminierung zurück

Der Marzahn Pride-Umzug kehrt in diesem Jahr zur siebten Auflage zurück. Organisiert vom Verein Quarteera e.V. setzt sich die Veranstaltung für die Sichtbarkeit queerer Geflüchteter und Migrant:innen ein und thematisiert die Diskriminierung, der sie ausgesetzt sind. Der Marsch beginnt um 12 Uhr an der Allee der Kosmonauten.

Im Jahr 2022 sah sich der Marzahn Pride mit Drohungen von rechtsextremen Gruppen konfrontiert. Zwar gibt es für 2023 bisher keine Hinweise auf konkrete Mobilisierungen gegen die Veranstaltung, doch warnt Vanessa Krah, Queer-Beauftragte des Bezirks Marzahn, vor Nachlässigkeit. Wie aus dem Berliner Register diskriminierender Vorfälle hervorgeht, sind rechtsextreme Propaganda und Akteur:innen in der Region weiterhin aktiv.

Im Anschluss an den Umzug folgt ab 14:30 Uhr ein queeres Nachbarschaftsfest. Die Veranstaltung findet in einem Umfeld statt, in dem in diesem Jahr fast die Hälfte aller Christopher-Street-Day-Umzüge in Deutschland von Angriffen oder Störungen durch Rechtsextremist:innen betroffen waren.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Marzahn Pride wird wie geplant stattfinden. Veranstalter:innen und lokale Behörden beobachten weiterhin mögliche Risiken. Der Umzug und das Fest sollen die Sichtbarkeit und Solidarität mit queeren Communities im Bezirk stärken.

Quelle