Mannheims Polizei zieht Bilanz: 1.600 Verstöße auf Schulwegen in zwei Wochen
Eberhard KuhlMannheims Polizei zieht Bilanz: 1.600 Verstöße auf Schulwegen in zwei Wochen
Polizeipräsidium Mannheim schließt zweiwöchige Verkehrssicherheitsaktion auf Schulwegen ab
Das Polizeipräsidium Mannheim hat kürzlich eine zweiwöchige Verkehrssicherheitskampagne mit Fokus auf Schulwege abgeschlossen. Die Aktion lief vom 15. September bis zum 2. Oktober 2025 und umfasste die Überwachung von 364 Routen in Heidelberg, Mannheim und dem Rhein-Neckar-Kreis. Dabei registrierten die Beamten rund 1.600 Verstöße – ein deutlicher Hinweis auf anhaltende Probleme bei der Verkehrssicherheit im Umfeld von Schulen.
Die Kampagne "Sicherer Schulweg" fiel mit Beginn des neuen Schuljahres zusammen. Die Polizei kontrollierte insbesondere die Einhaltung von Geschwindigkeitsbegrenzungen, das Parkverhalten sowie die allgemeine Verkehrstüchtigkeit in der Nähe von Bildungseinrichtungen. Von den dokumentierten Verstößen betrafen über 300 falsches Parken oder Halten, während 207 Autofahrer mit bis zu 20 km/h zu schnellem Fahren erwischt wurden. Weitere 39 überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit sogar um mehr als 20 km/h.
Neben der Überwachung lag ein besonderer Schwerpunkt auf Aufklärung und Bürgerbeteiligung. Die Behörden riefen Eltern dazu auf, gemeinsam mit ihren Kindern die Schulwege abzugehen und ihnen sicheres Verhalten im Straßenverkehr zu vermitteln. Die Rückmeldungen der Teilnehmer zeigten eine große Zustimmung zu den Maßnahmen. Nicolas Schütz, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit beim Polizeipräsidium Mannheim, bestätigte den Erfolg der Aktion. Er betonte, dass regelmäßige Kontrollen auch künftig Priorität hätten, um junge Fußgänger und Radfahrer zu schützen.
Die Ergebnisse der Kampagne fließen in die Planung weiterer Verkehrssicherheitsinitiativen in der Region ein. Die Polizei kündigte an, die Kontrollen im Umfeld von Schulen fortzuführen, um Verstöße zu reduzieren und die Sicherheit von Kindern zu erhöhen. Auch die Einbindung der Eltern und die Aufklärungsarbeit sollen als Teil einer umfassenden Verkehrsicherheitsstrategie weiterverfolgt werden.






