Mainz steht vor Jahren der Großbaustellen – was Anwohner jetzt wissen müssen
Marika HeinzMainz steht vor Jahren der Großbaustellen – was Anwohner jetzt wissen müssen
Mainz hat für die zweite Jahreshälfte eine Reihe großer Bauvorhaben angekündigt. Die Pläne betreffen Straßen, Straßenbahnlinien und Versorgungsleitungen in mehreren Stadtteilen. Verkehrsdezernentin Janina Steinkrüger skizzierte die wichtigsten Maßnahmen, zu denen Sperrungen, Modernisierungen und langfristige Verbesserungen gehören.
Den Anfang machen die Arbeiten an der Straßenbahnstrecke nach Hechtsheim. Ab den Sommerferien beginnen Gleiserneuerungen und Barrierefreiheits-Umbauten an der Kreuzung Pariser Tor. Die gesamte Strecke bleibt bis 2027 eine Baustelle, sodass Anwohner monatelang auf Schienenersatzverkehr angewiesen sein werden.
Am Pariser Tor soll die Straße nach drei Wochen wieder freigegeben werden. Um die Arbeiten zu beschleunigen, könnten einige Aufgaben auch nachts durchgeführt werden. Unterdessen steht gegen Jahresende der Abriss der Hochbrücke an. Bis 2029 wird es immer wieder Vollsperrungen geben, während die Brücke neu gebaut wird.
Auch in Bretzenheim müssen sich Verkehrsteilnehmer auf Einschränkungen einstellen. Die Pariser Straße (B40) wird im Herbst zwischen Haifa-Allee und Albert-Stohr-Straße komplett gesperrt, um eine Brückensanierung durchzuführen.
In der Oberstadt werden dieses Sommer das Schneckenburger Areal und die Universitätsmedizin an das Fernwärmenetz angeschlossen. In der Nähe führen Netzausbauarbeiten in der Umbachstraße und Holzhofstraße voraussichtlich zu Einbahnstraßenregelungen.
Sogar die Altstadt bleibt von den Baumaßnahmen nicht verschont: In der Münsterstraße und der Neuen Universitätsstraße stehen Kabelreparaturen an, während die Kleine Langgasse für vier Wochen komplett gesperrt wird.
Die Projekte bringen zwar langfristige Verbesserungen mit sich, verursachen aber kurzfristig erhebliche Beeinträchtigungen. Straßenbahnfahrgäste, Autofahrer und Fußgänger in den betroffenen Gebieten sollten sich auf Verzögerungen und Umleitungen einstellen. Die meisten Arbeiten werden noch über die kommenden Jahre andauern.






