10 May 2026, 12:19

"Lange Nacht der Museen" begeistert – doch Transportchaos verdarb die Stimmung

Ein großer Museumsraum mit verschiedenen Zügen in unterschiedlichen Gröüen und Farben, mit Menschen, die beobachten, und Gelöndern, Säulen und Deckenlampen.

"Lange Nacht der Museen" begeistert – doch Transportchaos verdarb die Stimmung

Die diesjährige „Lange Nacht der Museen“ in Halle und Leipzig lockte Tausende Besucher an. Das Event präsentierte in beiden Städten ein abwechslungsreiches und vielseitiges Programm. Doch später trübten Transportprobleme für viele Gäste den Abend.

Die jährliche gemeinsame Museumsnacht ermöglichte den kostenlosen Eintritt in Dutzende Häuser. In Leipzig zählten das Grassi Museum für Angewandte Kunst, das Bach-Museum und das Museum der bildenden Künste zu den Highlights. In Halle besuchten Gäste das Händel-Haus, die Moritzburg – Museum für moderne Kunst – sowie das Landesmuseum für Vorgeschichte.

Das Ticket für die Veranstaltung galt zugleich als Fahrschein für Busse, Straßenbahnen und S-Bahnen. Doch gegen Ende des Abends kam es zum Chaos: Die Ausfälle der Linie S3 zwangen die Menschenmassen in die S5 Richtung Halle-Trotha, die daraufhin völlig überfüllt war. Dutzende Fahrgäste blieben auf dem Bahnsteig zurück.

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Verärgerte Reisende mussten mit weiteren Verspätungen kämpfen – der nächste Zug nach Halle ließ über eine Stunde auf sich warten. Viele äußerten ihre Enttäuschung über die missglückte Rückreise nach einem ansonsten gelungenen Abend.

Die Lange Nacht der Museen war erneut ein Publikumsmagnet mit starkem Besucherzuspruch in beiden Städten. Doch die Transportpannen ließen Besucher stranden und verärgert zurück. Die Veranstalter könnten für künftige Auflagen die Reiseplanung überdenken müssen.

Quelle