03 February 2026, 14:51

Landshut setzt auf ganzjährige Inklusionskultur statt Aktionswoche

Eine Gruppe von Menschen in grüner und pinker traditioneller philippinischer Tracht tanzt in einem Einkaufszentrum, umgeben von Zuschauern, mit Bannern, Säulen, Schildern, einer Wanduhr und Deckenleuchten.

Landshut setzt auf ganzjährige Inklusionskultur statt Aktionswoche

Landkreis Landshut: Inklusionsnetzwerk setzt auf ganzjährige Kulturveranstaltungen statt Aktionswoche

Das Inklusionsnetzwerk des Landkreises Landshut ändert seine Strategie zur Förderung von Inklusion: Statt einer einmaligen jährlichen Aktionswoche werden künftig das ganze Jahr über inklusive Kulturveranstaltungen angeboten. Bei einem jüngsten Treffen im Landratsamt Landshut trafen sich Organisator:innen, um eine barriereärmere Kulturszene zu planen.

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Im Rahmen der Zusammenkunft wurden Möglichkeiten erörtert, wie bestehende Kulturprogramme offener und zugänglicher gestaltet werden können. Zur Diskussion standen unter anderem Kurzfilmfestivals, Lesungen und Konzerte in barrierefreien Räumlichkeiten. Als mögliche Veranstaltungsorte wurden Schulen, Seniorenzentren, Rathaussäle und sogar die Sparkassenarena genannt.

Bereits konkrete Termine stehen fest: Ein Community-Tanzworkshop findet am 15. und 16. November 2025 statt, gefolgt von einem inklusiven Kochabend am 28. November 2025. Für den 22. Mai 2026 ist ein Konzert mit Lesung zum Thema Demenz geplant, und am 25. September 2026 tritt der Komiker Martin Fromme auf.

Die Behindertenrechtsbeauftragte des Landkreises, Linda Pilz, betonte, wie wichtig kulturelle Teilhabe für alle Menschen ist – unabhängig von ihren Fähigkeiten oder Lebensumständen. Eine Teilnehmerin merkte an, dass jeder Schritt hin zu einer offenen Kulturlanschaft die Gemeinschaft stärkt. Zudem arbeitet das Netzwerk an einem gemeinsamen Leitmotiv; zur Auswahl stehen Slogans wie "Bühne offen für Vielfalt" oder "Kultur ohne Barrieren".

Noch liegen keine genauen Angaben zur Gesamtzahl der neuen Veranstaltungen oder zu allen Veranstaltungsorten vor – abgesehen von den bereits bekannten Terminen. Doch der Wechsel von einer einwöchigen Aktion zu einem ganzjährigen Angebot markiert einen deutlichen Strategiewechsel. Die Organisator:innen wollen so nachhaltige Möglichkeiten für kulturelle Teilhabe im gesamten Landkreis schaffen.