10 May 2026, 02:17

Landkreistags-Präsident warnt: Energiepreise bleiben hoch – und ländliche Regionen leiden besonders

Plakat mit Bäumen und Himmel im Hintergrund, mit dem Text "Investing in Communities: Biggest Investment in Rural Electricity Since the New Deal".

Landkreistags-Präsident warnt: Energiepreise bleiben hoch – und ländliche Regionen leiden besonders

Achim Brötel, Präsident des Deutschen Landkreistags (DLT), hat gewarnt, dass die Energiepreise voraussichtlich nicht bald sinken werden. Als Hauptgrund für die anhaltend hohen Kosten nannte er die fortbestehenden geopolitischen Spannungen. Seine Äußerungen fallen in eine Zeit, in der die Forderungen nach mehr staatlicher Unterstützung lauter werden, um die Belastung für Haushalte außerhalb der Großstädte zu verringern.

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Brötel rief die Minister auf, langfristige Hilfsmaßnahmen für diejenigen vorzubereiten, die mit ihren Energiekosten kämpfen. Er betonte, dass die Unterstützung über den Sommer hinaus und möglicherweise bis ins nächste Jahr hinein gewährt werden müsse. Ohne entsprechende Maßnahmen drohten vielen Menschen in ländlichen Regionen ernsthafte finanzielle Engpässe, warnte er.

Der DLT-Präsident verwies auf die zusätzliche Belastung für Menschen, die außerhalb der Städte leben. Längere Arbeitswege und höhere Spritkosten machten das Leben für sie deutlich teurer. Er argumentierte, dass gleiche Lebensverhältnisse in ganz Deutschland nur dann möglich seien, wenn diese regionalen Unterschiede angegangen würden.

Brötel kritisierte zudem Verzögerungen und Streitigkeiten innerhalb der Koalitionsregierung. Es brauche zügige Entscheidungen über Unterstützungsmaßnahmen, sagte er, aber keine weiteren politischen Debatten. Weniger wichtig sei die Art der Entlastung – ob durch Spritrabatte oder höhere Pendlerpauschalen –, als vielmehr die Gewissheit, dass die Hilfe bei denen ankomme, die sie am dringendsten benötigten.

Für die Bewohner ländlicher Regionen bezeichnete Brötel zusätzliche Hilfen als überlebenswichtig. Er wiederholte, dass die Regierung jetzt handeln müsse, um eine Vertiefung der Krise zu verhindern. Der Fokus, so bestand er darauf, müsse auf fairer Unterstützung liegen – und nicht auf politischen Grabenkämpfen.

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