24 April 2026, 18:45

Kubicki will FDP-Chef werden – mit klarem Plan für die Partei

Deutsches Propagandaplakat für die NSDAP mit zwei Männern auf einem Sofa mit Text.

Kubicki will FDP-Chef werden – mit klarem Plan für die Partei

Wolfgang Kubicki bewirbt sich um den Vorsitz der Freien Demokratischen Partei (FDP). Der 71-jährige Politiker hat klare Ziele gesetzt, falls er die anstehende Abstimmung auf dem Parteitag gewinnt. Dazu gehören die Wiederbelebung der FDP und die Neuausrichtung ihrer künftigen Bündnisse.

Kubicki bezeichnet sich selbst als sozialliberal und will der FDP wieder mehr Einfluss verschaffen. Sein erstes Ziel ist es, die Umfragewerte der Partei auf mindestens zehn Prozent zu steigern. Ohne diesen Wert, so seine Überzeugung, werde es für die FDP schwer, in den Bundestag zurückzukehren.

Auch mögliche Koalitionspartner hat er bereits skizziert: Eine "reformierte" CDU/CSU oder eine progressive SPD könnten seiner Vorstellung nach mit der FDP zusammenarbeiten. Eine Regierungsbeteiligung sieht er jedoch nur, wenn die Partei bei der nächsten Wahl Mandate erringt.

Innerhalb der Partei hofft Kubicki, Henning Höne als stellvertretenden Bundesvorsitzenden halten zu können. Dieser Schritt würde Kontinuität signalisieren, falls sein Führungsanspruch erfolgreich ist. Doch der Einsatz ist hoch: Kubicki hat angekündigt, sich bei einer Niederlage komplett aus der Politik zurückzuziehen.

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Die Abstimmung wird über Kubickis politische Zukunft und die Ausrichtung der FDP entscheiden. Ein Sieg würde den Kampf um höhere Umfragewerte und neue Koalitionsoptionen bedeuten. Eine Niederlage hingegen würde seine politische Karriere sofort beenden.

Quelle