Kreuz Kaiserberg: Ascheplatz wird zum anerkannten Kulturerbe wiedereröffnet
Karl-Friedrich WielochKreuz Kaiserberg: Ascheplatz wird zum anerkannten Kulturerbe wiedereröffnet
Die Bolzplätze am Kreuz Kaiserberg sind offiziell als immaterielles Kulturerbe anerkannt worden. Ein besonderes Spiel markierte die Wiedereröffnung der neu renovierten Aschefläche, wobei der ehemalige Fußballspieler Bernard Dietz die Feierlichkeiten anführte. Die Veranstaltung zog lokale Persönlichkeiten und Fans gleichermaßen in ihren Bann.
Vor dem Spiel begrüßte Dietz die Anhänger, schrieb Autogramme und posierte für Fotos. Später eröffnete er mit einem Pfiff das Auftaktspiel, das die rote Mannschaft mit 2:0 für sich entschied. Bei der Veranstaltung betonte er, dass das Kreuz Kaiserberg schon immer ein schwieriger Spielort gewesen sei – selbst für Top-Torjäger.
Die Renovierung kostete 43.000 Euro, wobei fast die Hälfte vom Lions Club Duisburg Concordia finanziert wurde. Der Platz kehrt damit zu seiner traditionellen Ascheoberfläche zurück, zur großen Freude der örtlichen Grundschule. Da die Schule keine eigene Turnhalle mehr besitzt, ist die wiederhergestellte Anlage besonders wertvoll.
Bürgermeister Sören Link nahm an der Veranstaltung teil und zitierte: „Helden werden auf Asche geboren“, womit er die historische und kulturelle Bedeutung des Platzes unterstrich.
Der restaurierte Ascheplatz am Kreuz Kaiserberg ist nun wieder bespielbar. Seine Anerkennung als Kulturerbe sichert seinen Platz in der Gemeinschaftsgeschichte. Der Erfolg des Projekts basierte auf lokaler Unterstützung, wobei der Lions Club eine zentrale finanzielle Rolle spielte.






