Kretzschmar: Vogel bisher 'immer ein bisschen Pech'
Kretzschmar: Vogel bisher „immer ein bisschen pechgeplagt“
Teaser: Bei der Handball-Weltmeisterschaft der Frauen peilt die deutsche Nationalmannschaft das Halbfinale an. Lucie-Marie Kretzschmar, Tochter der HBL-Legende Stefan Kretzschmar, bewertet die Chancen des DHB-Teams und spricht über Emily Vogel, die besonders unter Beobachtung steht.
Artikeltext: Die deutsche Frauen-Handballnationalmannschaft geht mit großen Ambitionen in die Weltmeisterschaft. Das von Bundestrainer Markus Gaugisch geführte Team strebt das Halbfinale an und will um eine Medaille kämpfen. Den Auftakt bestreitet die Mannschaft am Mittwoch in Stuttgart gegen Island.
Die Auswahl startet mit einer starken Basis in das Turnier. 2021 holten sie unter Sportdirektor Ingo Meckes und mit DHB-Präsident Andreas Michelmann an der Spitze in Rotterdam Silber. Diesmal sind die Erwartungen erneut hoch – vor allem an die Rückraumspielerinnen Nina Engel und Viola Leuchter, die maßgeblich zum Erfolg beitragen sollen.
Die Torhüterinnen Sarah Wachter und Katharina Filter sind in Topform und geben der Abwehr Stabilität. Ehemalige Mannschaftskapitänin Emily Vogel steht unter besonderem Druck, nachdem die Kapitänsbinde an Antje Döll übergegangen ist. Lucie-Marie Kretzschmar, eine erfahrene Beobachterin, glaubt jedoch, dass Vogel nun befreiter agieren und im Turnier aufblühen könnte.
Kretzschmar prognostiziert zudem, dass Deutschland die Vorrundenspiele gewinnen und in die Hauptrunde einziehen wird. Das Ziel ist klar: Ein frühes Ausscheiden im Viertelfinale vermeiden und den Kampf um einen Podestplatz aufnehmen.
Der erste Prüfstein für die deutsche Mannschaft ist das Spiel gegen Island in Stuttgart. Sollte das Team die Vorrunde überstehen, richtet sich der Blick auf die K.-o.-Phase. Ein starker Start und konstante Leistungen der Schlüsselspielerinnen könnten den Weg zurück in den Medaillenkampf ebnen.






