25 May 2026, 06:24

Krefelder Drogenhilfezentrum erhält Anerkennung für lebensrettende Arbeit

Mittel für die Einrichtung von Caritas Krefelds "Centspende" in der Drogenhilfe

Krefelder Drogenhilfezentrum erhält Anerkennung für lebensrettende Arbeit

Drogenhilfezentrum in Krefeld erhält Anerkennung für Arbeit mit schwerstabhängigen Menschen

Das von Caritas und Diakonie betriebene Drogenkonsumraum-Projekt in Krefeld wird für seine Unterstützung von schwerstabhängigen Menschen gelobt. Die Einrichtung bietet einen sicheren Raum, in dem Drogen unter medizinischer Aufsicht konsumiert werden können. Eine aktuelle Spende des Personalrats der Stadt Meerbusch stärkt die Arbeit des Zentrums zusätzlich.

In der kontrollierten Umgebung dürfen Klient:innen ihre eigenen Drogen mitbringen und konsumieren. Notfallmediziner:innen sind stets vor Ort, um im Ernstfall eingreifen zu können. Darüber hinaus dient die Einrichtung als Anlaufstelle für den Alltag: Zwischen 50 und 80 regelmäßige Besucher:innen nutzen den Raum, um sich auszutauschen, zu duschen, Wäsche zu waschen oder eine warme Mahlzeit zu erhalten.

Seit 2003 betreiben Caritas und Diakonie zudem das „Medi-Mobil“, einen wöchentlichen medizinischen Dienst für wohnungslose Menschen. Das Angebot hilft, Vertrauen zu Obdachlosen aufzubauen und ihnen dringend benötigte Gesundheitsversorgung zukommen zu lassen.

Jasmin Sprünken, Leiterin des Zentrums, bedankte sich beim Personalrat der Stadtverwaltung Meerbusch für die „Centspende“-Spende. Michael Marschall, Vorsitzender des Personalrats, betonte die große Unterstützung für die Arbeit der Einrichtung und hob ihre unverzichtbare Rolle bei der Hilfe für schwerstabhängige Menschen hervor.

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Die Spende kommt den Dienstleistungen des Zentrums zugute, zu denen medizinische Betreuung, Hygieneangebote und Mahlzeiten gehören. Dank der fortlaufenden Unterstützung lokaler Organisationen kann die Einrichtung weiterhin lebenswichtige Hilfe für die verletzlichsten Bewohner:innen Krefelds leisten. Das „Medi-Mobil“ und der Drogenkonsumraum bleiben zentrale Anlaufstellen für Obdachlose und Abhängige.

Quelle