25 April 2026, 04:20

Kinderschützer fordern Stopp für Epstein-Merchandise auf Online-Plattformen

Plakat mit einer Person in einer marineblauen Uniform mit weißem Hemd und roter Krawatte, die Arme verschränkt und einen strengen Ausdruck hat, wirbt für "Player's Navy Cut Cigarettes Medium" in fetter schwarzer Schrift innerhalb eines weißen Randes.

Kinderschützer fordern Stopp für Epstein-Merchandise auf Online-Plattformen

Eine französische Kinderschutzorganisation hat sich gegen den Verkauf von Kleidung ausgesprochen, die mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein in Verbindung steht. Die Initiative Mouv'Enfants verurteilte die Artikel – darunter Sweatshirts und T-Shirts – als zutiefst verletzend und schädlich für Missbrauchsopfer.

Die Organisation wies darauf hin, dass auf mehreren Online-Plattformen Produkte mit Epsteins Initialen (JEE) oder Abbildungen von ihm zusammen mit dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump angeboten werden. Einige T-Shirts zeigen die beiden Männer sogar in einem roten Herz. Mouv'Enfants argumentiert, dass solche Artikel Epsteins Verbrechen verharmlosen und seine Berüchtigung für kommerzielle Zwecke ausnutzen.

Gründer Arnaud Gallais kritisierte große digitale Plattformen dafür, derartige Angebote nicht ausreichend zu überwachen. Er forderte ein vollständiges Verbot von Epstein-bezogener Ware und betonte, dass der verurteilte Kriminelle niemals als kulturelles Symbol behandelt werden dürfe.

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Als Reaktion erklärten Vinted und eBay, die beanstandeten Produkte zu entfernen. Vinted bekräftigte seine Null-Toleranz-Politik gegenüber anstößigen Inhalten, einschließlich Artikeln, die auf Straftaten anspielen. Ob zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden, um ähnliche Angebote künftig zu verhindern, ließen die Plattformen offen.

Mouv'Enfants fordert schärfere Kontrollen auf Online-Marktplätzen, um den Verkauf von Artikeln zu unterbinden, die Verbrecher verherrlichen. Die Kampagne der Organisation folgt auf die Löschung von Epstein-bezogener Kleidung auf mindestens zwei großen Plattformen. Der Fall wirft Fragen auf, wie wirksam digitale Händler schädliche Inhalte überwachen.

Quelle