16 April 2026, 18:22

Karlsruhe revolutioniert Nahverkehr mit digitalem Großupdate bis 2025

Ein Plakat mit einer detaillierten Karte des U.S.-amerikanischen Hochgeschwindigkeits-Personenverkehrsnetzes, einschließlich Routen und wichtiger Standorte, begleitet von erklärendem Text.

Karlsruhe revolutioniert Nahverkehr mit digitalem Großupdate bis 2025

Karlsruher Nahverkehr steht vor digitalem Großupdate

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Die öffentliche Verkehrsinfrastruktur in Karlsruhe erhält ein umfassendes digitales Upgrade. Die Stadt hat sich mit dem Technologieunternehmen INIT zusammengeschlossen, um die Steuerungssysteme für Züge und Straßenbahnen zu modernisieren. Die neue Technologie soll die Kommunikation, Fahrplanabstimmung und Fahrgastinformationen im gesamten Netz verbessern.

An dem Projekt sind zwei zentrale Verkehrsbetriebe beteiligt: die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) und die Albtal-Verkehrsgesellschaft (AVG). Gemeinsam führen sie das Bordrechnersystem COPILOTpc von INIT in allen Stadtbahnfahrzeugen ein. Das System ermöglicht Echtzeit-Kommunikation und zeigt Fahrern essentielle Daten an – vom Fahrzeugstatus bis zu aktuellen Fahrgastinformationen.

Die VBK-Disponenten erhalten Zugriff auf Live-Fahrplanverfolgung und Zugortung. Zudem können sie direkt per Funk mit den AVG-Zügen kommunizieren. Das Upgrade umfasst auch 148 neue Stadtbahnwagen, die ab 2025 in Betrieb gehen, sowie die Nachrüstung bestehender Fahrzeuge mit aktualisierter Software.

Für eine noch effizientere Steuerung wird INITs System mit DatNet verknüpft, einer Betriebsleitzentrale von ETC Solutions GmbH. Das AVG-Kontrollzentrum nutzt DatNet für bahnspezifische Funktionen, um die Koordination zu optimieren. Zudem erfüllt das System die EU-Richtlinie TAP TSI und gewährleistet so die Kompatibilität zwischen verschiedenen Verkehrsnetzen.

Nach vollständiger Implementierung wird die Technologie Strecken unterstützen, die das Karlsruher Stadtzentrum mit regionalen Zielen verbinden – darunter die nahen Weinberge und der Schwarzwald. Davon profitieren sowohl Einheimische als auch Touristen.

Das digitale System ersetzt veraltete Infrastruktur durch Echtzeit-Überwachung und moderne Kommunikationswerkzeuge. Fahrer, Disponenten und Fahrgäste erhalten zuverlässigere Abläufe und aktuelle Reiseinformationen. Die Umstellung soll bis 2025 abgeschlossen sein – rechtzeitig zum Einsatz der neuen Stadtbahnwagen.

Quelle