26 June 2026, 02:17

Karin Kneissls umstrittene Rolle bei kremlnahen Medien sorgt für Aufsehen

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Karin Kneissls umstrittene Rolle bei kremlnahen Medien sorgt für Aufsehen

Die ehemalige österreichische Außenministerin Karin Kneissl ist zur regelmäßigen Kommentatorin bei Berlin 24/7 geworden, einem kremlnahen Medium. Ihre Präsenz auf der Plattform sorgt für Aufsehen – nicht nur wegen ihrer umstrittenen Ansichten, sondern auch aufgrund ihres vielschichtigen Werdegangs.

Kneissl leitete einst die österreichische Diplomatie. Der Politiker H.C. Strache bezeichnete sie einst als die „neue Kreisky der österreichischen Außenpolitik“. Sie gibt an, sieben Sprachen zu beherrschen, und ihr Lebenslauf ist geprägt von markanten, mitunter provokanten Aussagen.

Ihre jüngsten Äußerungen haben für Debatten gesorgt. So bezeichnete sie Adolf Hitler als „Hochstapler“ und „meisterhaften Schauspieler“. Als bekannte Putin-Sympathisantin tritt sie nun regelmäßig bei Berlin 24/7 auf, wo ihre Interviewausschnitte in sozialen Medien ungehindert verbreitet werden – ohne kritische Einordnung. Das Medium selbst gibt keine Auskunft darüber, wer die Beiträge seiner Autoren prüft oder einordnet.

Kritiker sehen in ihrer Rolle auf der Plattform ein Beispiel für die Anfälligkeit des Internets für Scharlatane. Ihre Aussagen und Verbindungen bleiben weiterhin Gesprächsstoff.

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Mit ihrem Wechsel zu Berlin 24/7 festigt Kneissl ihren Platz in kremltreuen Medienkreisen. Ihre frühere Bewunderung für Putin, ihre sprachlichen Behauptungen und ihre polarisierenden Kommentare prägen weiterhin ihr öffentliches Bild. Die mangelnde Transparenz des Mediums verstärkt die Kontroversen um ihre Auftritte.

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