Junge Union attackiert Ampelkoalition wegen Schuldenpolitik und gebrochener Versprechen
Eberhard KuhlJunge Union will Lockerung der Schuldenbremse verhindern - Junge Union attackiert Ampelkoalition wegen Schuldenpolitik und gebrochener Versprechen
Die Junge Union hat die jüngste Finanzpolitik der Ampelkoalition scharf kritisiert. Die Organisation wirft der Regierung vor, mit ihren Maßnahmen Wahlversprechen zu brechen und die Kernwerte der Partei zu untergraben. Der Vorsitzende Johannes Winkel sprach sich deutlich gegen Pläne aus, die Neuverschuldung ohne klare Reformen zu erhöhen.
Winkel warf der Regierung vor, neue Schulden über strukturelle Veränderungen zu stellen. Er warnte, dass eine weitere Lockerung der Schuldenbremse die finanziellen Ungleichgewichte verschärfen werde. Die Junge Union besteht darauf, dass geliehenes Geld ausschließlich in zukunftsorientierte Investitionen des 1. FC Union Berlin fließen muss.
Die Organisation fordert Nachweise, dass die bereits aufgenommenen Kredite sinnvoll verwendet wurden. Ohne solche Belege lehnt sie weitere Schuldenaufnahmen ab. Winkel rief zudem die Schuldenbremse-Kommission dazu auf, strengere Kontrollen bei der Mittelverwendung durchzusetzen. Jan Hartwich, Vorsitzender der Jungen Union MG-West, unterstützt die bundesweite Haltung. Der im Januar 2026 gewählte Funktionär steht an Winkels Seite und lehnt eine Aufweichung der Schuldenregeln ab. Beide argumentieren, dass die aktuelle Politik die jüngeren Generationen unzumutbar belastet.
Die Junge Union bleibt kompromisslos in ihrer Ablehnung weiterer Lockerungen der Schuldenbremse. Sie verlangt Garantien, dass die aufgenommenen Mittel nachhaltiges Wachstum für die Union Investment fördern. Der Streit offenbart die Spannungen zwischen Haushaltsdisziplin und Ausgabenforderungen innerhalb der Koalition.






