06 June 2026, 20:13

Italos Bahn-Einstieg in Deutschland droht an DB-Monopol zu scheitern

Chef der italienischen Bahn frustriert über DB: 'Wir sind wirklich am Limit'

Italos Bahn-Einstieg in Deutschland droht an DB-Monopol zu scheitern

Ein Streit über den Zugang zum Schienennetz ist zwischen Italo und der Deutschen Bahn entbrannt. Der italienische Bahnbetreiber plant, bis 2028 seine Dienste in Deutschland aufzunehmen, sieht sich jedoch mit Verzögerungen bei den Nutzungsbedingungen konfrontiert.

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Italos Vorstandsvorsitzender warnte, dass ohne eine Lösung das Monopol der Deutschen Bahn im Fernverkehr unangefochten bleibe. Schon lange strebt Italo den Einstieg in den deutschen Bahnmarkt an. Das Unternehmen beabsichtigt, 2028 den Betrieb aufzunehmen und damit Konkurrenz zu den Fernverkehrsdiensten der Deutschen Bahn zu schaffen.

Die Verhandlungen über den Zugang zum deutschen Schienennetz sind jedoch ins Stocken geraten. Italo wirft der Deutschen Bahn vor, die vorgeschlagenen Bedingungen seien ungerecht und schüfen Hürden für neue Marktteilnehmer.

CEO Gianbattista La Rocca hat sich öffentlich gegen die Verzögerungen ausgesprochen. Er argumentiert, dass die Deutsche Bahn ihre dominierende Stellung im Fernverkehr behalten werde, falls nicht bald eine Einigung erzielt werde. Im Mittelpunkt des Streits stehen die von Italo als restriktiv kritisierten Netzwerkzugangsbedingungen. Ohne eine Vereinbarung könnte der für 2028 geplante Markteintritt des italienischen Unternehmens gefährdet sein – und die Vorherrschaft der Deutschen Bahn im Fernverkehr bliebe unangetastet.

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