25 June 2026, 10:14

Iris Knies geht nach 40 Jahren im Dienst Seligenstadts in Ruhestand

Nach fast vier Jahrzehnten: Iris Knies verlässt die Verwaltung von Seligenstadt

Iris Knies geht nach 40 Jahren im Dienst Seligenstadts in Ruhestand

Iris Knies, eine ausgebildete Pädagogin, geht nach fast 40 Jahren im Dienst der Stadt Seligenstadt am 30. Juni in den Ruhestand. Ihre Karriere begann sie 1988 als Jugendbeauftragte in der offenen Jugendarbeit unter Bürgermeister Karl Schmitt. Über die Jahrzehnte entwickelte sie sich zu einer zentralen Figur in der Kinderbetreuung und der kommunalen Gemeinschaftsarbeit der Stadt.

2010 übernahm Knies die Leitung des Amts für Kinderbetreuung in Seligenstadt. In dieser Zeit arbeitete sie unter vier Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern: Karl Schmitt, Rolf Wenzel, Dagmar B. Nonn-Adams und Dr. Daniell Bastian. Ihr Wirkungskreis erweiterte sich über die Kinderbetreuung hinaus, als sie 2012 zur Leiterin des „Amts für Kinder, Senioren, Sport und Kultur“ ernannt wurde – heute bekannt als „Amt für Kinderbetreuung, Sport und Kultur“. Dort sind aktuell 87 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Knies spielte eine entscheidende Rolle bei bedeutenden städtischen Projekten. Sie trieb die Umsetzung des Förderprogramms „Soziale Stadt“ in Seligenstadt voran und setzte sich für die Namensgebung der Emmy-Stein-Kita in der Nähe des örtlichen Freibads ein. Unter ihrem Einfluss entstanden der Platz der Freundschaft und das Nachbarschaftszentrum im Norden Seligenstadts. Sie galt als verlässliche Ansprechpartnerin für Eltern, Träger und Einrichtungen.

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Um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten, übernahm Matthias Mai ihre Position bereits am 1. Juni. Er wird die Arbeit von Knies fortsetzen und auf ihren jahrzehntelangen Erfahrungen aufbauen.

Knies hinterlässt ein Erbe aus gemeinwohlorientierten Initiativen und starker Verwaltungsführung. Ihr Ausscheiden markiert das Ende einer Ära für die Kinderbetreuung und die kulturellen Dienstleistungen Seligenstadts. Die Stadt wird sich nun auf ihren Nachfolger verlassen müssen, um die von ihr mitgeprägten Projekte weiterzuführen.

Quelle