14 April 2026, 10:21

Iran-Konflikt hält Ölpreise hoch – CDU-Wirtschaftsexperte warnt vor Folgen für Deutschland

Eine Liniengrafik mit der Überschrift "Kraftstoffpreise in den Vereinigten Staaten" auf einem weißen Hintergrund, die zwei Linien zeigt - blau (fallende Preise) und grün (steigende Preise) - mit fetter, zentrierter Schrift.

Iran-Konflikt hält Ölpreise hoch – CDU-Wirtschaftsexperte warnt vor Folgen für Deutschland

Steffen Bilger, der parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Fraktion, hat gewarnt, dass der anhaltende Konflikt im Iran die Ölpreise auf hohem Niveau halten werde. Er erwartet, dass die Lage in den kommenden Monaten stark auf die deutsche Wirtschaft durchschlagen wird. Die Bundesregierung prüft nun weitere Schritte, um die Belastung für Autofahrer und Unternehmen zu verringern.

Bilger betonte, dass die ungelösten Spannungen im Iran der Hauptgrund für die steigenden Spritpreise seien. Gleichzeitig machte er deutlich, dass weder Deutschland noch seine Verbündeten Einfluss darauf hätten, wie schnell der Konflikt beendet werden könne. Dennoch sieht er die Verantwortung für die aktuelle Krise bei den direkt Beteiligten in der Region.

Die Regierung hat bereits Maßnahmen ergriffen, etwa durch die Freigabe von Ölreserven und die Übertragung erweiterter Befugnisse an das Bundeskartellamt, um die Spritpreise zu überwachen. Diese Schritte zeigten zwar Wirkung, wie Bilger einräumte, doch eine Rückkehr zu den früheren Preisniveaus sei nicht zu erwarten. Aus diesem Grund kommt die Taskforce für Spritpreise erneut zusammen, um über zusätzliche Hilfen zu beraten.

Eine der diskutierten Optionen ist eine Erhöhung der Entfernungspauschale. Bilger wies zudem auf die Notwendigkeit hin, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu stärken, um den langfristigen Herausforderungen durch hohe Energiepreise zu begegnen. Ohne weitere Eingriffe, so seine Warnung, könnten die aktuellen Preistrends noch länger anhalten.

Die Regierung arbeitet weiterhin an neuen Regelungen für Tankstellen und sucht nach Wegen, um Verbraucher vor den steigenden Kosten zu schützen. Bilgers Aussagen deuten darauf hin, dass die hohen Ölpreise vorerst ein Problem bleiben werden, bis sich die Lage im Iran stabilisiert. In Kürze sind weitere Entscheidungen zu wirtschaftlichen Unterstützungsmaßnahmen zu erwarten.

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