26 December 2025, 05:26

IHK Ulm baut modernes Bildungszentrum für 18,7 Millionen Euro in der Ensingerstraße

Ein Plakat mit einer Brücke mit Truss-Struktur, umgeben von Pflanzen, Häusern und Hügeln.

IHK Ulm baut modernes Bildungszentrum für 18,7 Millionen Euro in der Ensingerstraße

Neues Bildungszentrum der IHK Ulm entsteht in der Ensingerstraße 4

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In der Ensingerstraße 4 in Ulm soll ein neues Bildungszentrum der Industrie- und Handelskammer (IHK) Ulm entstehen. Das mit 4,7 Millionen Euro vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg geförderte Projekt ersetzt ab Anfang 2026 einen bestehenden Bau. Nach Fertigstellung im Jahr 2028 wird die Einrichtung moderne Schulungsräume für hunderte Teilnehmerinnen und Teilnehmer pro Jahr bieten.

Das 1.800 Quadratmeter große Gebäude umfasst zwölf fortschrittlich ausgestattete Seminarräume, in denen bis zu 300 Personen gleichzeitig unterrichtet werden können. Das Design setzt auf Transparenz und Offenheit und schafft so eine kollaborative Lernumgebung, die als "Drehscheibe für die regionale Wirtschaft" beschrieben wird. Das Zentrum knüpft an die lange Tradition der beruflichen Weiterbildung in Ulm an, die bis ins Jahr 1948 zurückreicht.

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 18,7 Millionen Euro. Baden-Württemberg übernimmt 25 Prozent der Kosten, der Bund steuert 45 Prozent bei, während die IHK Ulm die verbleibenden 30 Prozent selbst finanziert. Der Abriss des Altbaus beginnt Anfang 2026, die Fertigstellung des Neubaus ist für 2028 geplant. Jährlich nehmen über 4.500 Menschen an den Kursen der IHK Ulm teil – von kurzen Seminaren bis hin zu umfassenden Ausbildungsprogrammen. Das neue Zentrum soll Fachkräftemangel entgegenwirken und die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit des Landes stärken. Auch architektonisch spiegelt es die Werte der IHK Ulm wider: Nachhaltigkeit, Innovation und hochwertiges Design.

Die neue Einrichtung wird die Ausbildungskapazitäten erweitern und den Qualifizierungsbedarf der Region decken. Mit gesicherten Landes- und Bundesmitteln beginnen die Bauarbeiten 2026. Sobald das Zentrum in Betrieb geht, wird es eine zentrale Rolle in der beruflichen Bildung für die kommenden Jahre spielen.