IG Metall in Baden-Württemberg verliert 2023 fast 4 Prozent ihrer Mitglieder
Eberhard KuhlRückgang der Mitgliedschaft - Worauf IG Metall das schiebt - IG Metall in Baden-Württemberg verliert 2023 fast 4 Prozent ihrer Mitglieder
IG Metall in Baden-Württemberg verzeichnete 2023 einen Mitgliederschwund
Die Gewerkschaft IG Metall in Baden-Württemberg hat im Jahr 2023 einen spürbaren Rückgang ihrer Mitgliederzahlen verzeichnet. Wie der Verband berichtete, sank die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um 3,9 Prozent. Bezirksleiterin Barbara Resch sprach von einer schwierigen Phase – sowohl für die Industrie als auch für die Organisation selbst.
Bis Dezember 2023 war die Mitgliederzahl auf 393.780 gesunken. Resch nannte mehrere Gründe für den Rückgang, darunter weniger Neuzugänge, groß angelegte Stellenabbauprogramme und einen Rückgang der Auszubildenden. Zudem machte sie die allgemeine Wirtschaftskrise für die schwächere Mitgliederentwicklung verantwortlich.
Die Gewerkschaftsvorsitzende betonte, dass die IG Metall die Beschäftigten auch in diesen herausfordernden Zeiten weiterhin unterstützt habe. Mit Blick auf die Zukunft warnte sie vor weiteren Belastungen durch geopolitische Instabilität und Handelskonflikte. Auch die fragile globale Wirtschaftslage und anhaltende strukturelle Veränderungen in der Industrie bezeichnete sie als zentrale Herausforderungen.
Die Zahlen für 2023 zeigen einen deutlichen Rückgang der IG-Metall-Mitglieder in der Region. Mit 3,9 Prozent weniger Mitgliedern als noch 2022 sieht sich die Gewerkschaft nun zusätzlichen Herausforderungen durch wirtschaftliche Unsicherheiten und sich wandelnde Arbeitsmärkte gegenüber. Reschs Aussagen deuten darauf hin, dass sich die Organisation auf anhaltende Schwierigkeiten in naher Zukunft einstellt.






