HZA-SI: Ein klarer Fall - Zoll erwischt Schweizer bei Fensterschmuggel im Wert von über 14.000 Euro
Karl-Friedrich WielochHZA-SI: Ein klarer Fall - Zoll erwischt Schweizer bei Fensterschmuggel im Wert von über 14.000 Euro
HZA-SI: Ein glasklarer Fall – Zoll fasst Schweizer bei Fensterschmuggel im Wert von über 14.000 Euro
Singen – Zollamt Singen – Ein in Zürich lebender Deutscher hat Fenster im Wert von über 14.000 Euro unangemeldet ins Land gebracht. Zollbeamte stoppten ihn auf der Bundesstraße 314 bei Stühlingen und Blumberg – und entdeckten die undeklarierte Ware auf seinem Anhänger.
Der Vorfall reiht sich in eine frühere Untersuchung des Zollamts Singen ein: Bereits im Oktober 2024 war der Mann erstmals aufgefallen, als er ähnliche Ladung ohne die erforderlichen Papiere transportierte.
Der Fall begann am 15. Oktober 2024, als Beamte des Zollamts Singen einen deutschen Staatsbürger aus Zürich mit Fenstern im Wert von mehr als 14.000 Euro kontrollierten. Da keine Zolldokumente vorlagen, gerieten die Beamten in Verdacht. Über ein Jahr später, am 10. Dezember 2025, wurde der Mann erneut auf der Bundesstraße 314 angehalten. Er gab an, die Fenster seien für ein Bauprojekt im Schwarzwald-Baar-Kreis bestimmt – doch auch diesmal fehlten die notwendigen Zollpapiere.
Die Behörden leiteten ein Steuerhinterziehungsverfahren ein und forderten die nachträgliche Zahlung von etwa 3.780 Euro an Zollgebühren. Zudem wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1.000 Euro fällig. Nach Begleichung der Beträge durfte der Mann seine Fahrt mit der Ware fortsetzen. Der Fall wurde an die Bußgeld- und Strafsachenstelle des Hauptzollamts Karlsruhe zur weiteren Bearbeitung übergeben.
Der Beschuldigte beglich die geforderten Abgaben und die Kaution, bevor er seine Reise fortsetzen durfte. Die Zollbehörden haben den Fall an Karlsruhe weitergeleitet, wo nun mögliche Sanktionen geprüft werden. Die Ermittlungen laufen noch.






