17 January 2026, 14:16

Hundesteuer 2026: Fristen und höhere Gebühren für Halter in mehreren Städten

Ein Blatt mit einer Zeichnung einer Gruppe von Menschen und Tieren, darunter ein Hund, der an einem Holzpfahl hängt, und einigen Schriften, die wahrscheinlich die Auswirkungen der Hundesteuer beschreiben.

Hundesteuer 2026: Fristen und höhere Gebühren für Halter in mehreren Städten

Hundebesitzer in Teilen Deutschlands müssen Fristen für Haustieranmeldung und Steuerzahlungen beachten

In einigen Regionen Deutschlands stehen für Hundebesitzer demnächst wichtige Termine an: In Rethem ist die erste Rate für das Jahr 2026 bis zum 15. Februar fällig, während Rastatt höhere Gebühren für Mehrfachhaltungen oder Hunde bestimmter Rassen eingeführt hat. Zudem müssen Halter sicherstellen, dass ihre Tiere stets eine gültige Hundesteuermarke tragen.

Ab dem 1. Januar 2026 unterliegen alle Hunde über drei Monate der jährlichen Steuerpflicht. Neu angemeldet werden müssen Hunde innerhalb eines Monats nach Anschaffung oder wenn sie das steuerpflichtige Alter erreichen. Wer sein Tier bereits 2025 registriert hat, muss dies nicht wiederholen – die bestehende Steuermarke bleibt auch 2026 gültig.

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In Rethem sind die Zahlungen auf vier Termine verteilt: 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November. Alternativ können Halter die Jahresgebühr bis zum 1. Juli in einer Summe begleichen. Die Fristen variieren je nach Kommune: So setzt Köln Stichtage auf den 1. April und 1. Oktober, während Leipzig die Zahlung nach Erhalt des Steuerbescheids verlangt. Rastatt hat die Abgaben für mehrere Hunde erhöht: Für jedes weitere Tier fallen 192 Euro an, für zusätzliche als gefährlich oder eingeschränkt eingestufte Rassen 1.152 Euro. Die Anmeldung erfolgt beim Steuerbürgerservice Rastatt. Endet die Haltung während des Steuerjahres, muss dies innerhalb eines Monats gemeldet und die Steuermarke zurückgegeben werden.

Die neuen Regelungen erfordern schnelles Handeln der Halter: In Rethem muss die erste Rate bis 15. Februar gezahlt werden, während Besitzer mehrerer Hunde in Rastatt mit höheren Kosten rechnen müssen. Wer keine aktuelle Steuermarke vorweist oder Änderungen nicht meldet, riskiert Strafen.