Hessen kämpft für Rückkehr historischer Kfz-Kennzeichen ohne bürokratische Hürden
Marika HeinzHessen kämpft für Rückkehr historischer Kfz-Kennzeichen ohne bürokratische Hürden
Hessen drängt auf eine Reform der deutschen Kfz-Kennzeichen-Regeln. Das Bundesland will die bestehenden Einschränkungen bei der Vergabe historischer Regionalkennzeichen abschaffen. Sollte der Vorstoß genehmigt werden, könnten mehr Landkreise und kreisfreie Städte ihre alten Kürzel wieder einführen.
Seit 2012 dürfen deutsche Landkreise und Städte historische Kfz-Kennzeichen wiederbeleben. Doch strenge Vorgaben regeln weiterhin, unter welchen Bedingungen neue Codes vergeben werden dürfen. Eine zentrale Voraussetzung ist die Einrichtung eines eigenständigen Zulassungsbezirks, bevor ein neues Kürzel genehmigt wird.
Hessens Initiative zielt darauf ab, diese Hürden komplett zu streichen. Das Ziel: die regionale Identität stärken, indem es Kommunen erleichtert wird, ihre traditionellen Kennzeichen zurückzuerlangen. Der entsprechende Beschluss des Landes ist bereits verabschiedet und wird nun von der Bundesregierung geprüft.
Doch das weitere Vorgehen bleibt ungewiss. Es gibt keine gesetzliche Frist, innerhalb derer Berlin reagieren müsste. Wann – oder ob überhaupt – die Bundesregierung aktiv wird, steht noch in den Sternen. Der Vorschlag liegt nun bei der Bundesregierung. Ohne festen Zeitplan ist unklar, wie es weitergeht. Wird die Reform umgesetzt, könnten mehr Regionen ihre historischen Kfz-Kennzeichen ohne die bisherigen Hindernisse wiederbeleben.






