11 May 2026, 04:19

Hertha BSC siegt dramatisch – 16-Jähriger bricht Bundesliga-Rekord

Ein Fussballspieler in grünem und weißem Trikot mit Tattoos auf dem Arm feiert nach einem Tor, mit unscharfen Figuren und einer Tafel im Hintergrund.

Hertha BSC siegt dramatisch – 16-Jähriger bricht Bundesliga-Rekord

Hertha BSC sichert sich dramatischen 2:1-Sieg gegen Greuther Fürth in hart umkämpftem Zweitliga-Duell

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In einem packenden Spiel der 2. Bundesliga feierte Hertha BSC einen spektakulären 2:1-Erfolg gegen Greuther Fürth. Die Partie schrieb Geschichte, als der 16-jährige Kennet Eichhorn zum jüngsten Torschützen der Ligageschichte wurde. Gleichzeitig markierte das Spiel den Abschied des langjährigen Verteidigers Toni Leistner, dessen Vertrag nicht verlängert wird.

Der Wendepunkt kam früh: Hertha Berlin musste ab der 32. Minute mit zehn Mann weiterspielen, nachdem Josip Brekalo die Rote Karte gesehen hatte. Fast 60 Minuten lang kämpfte die Mannschaft somit in Unterzahl.

Trotz dieses Rückschlags wurde Eichhorn zum Matchwinner. Mit einer cleveren Körperfinte ließ er Greuther Fürths Reno Münz alt aussehen und vollendete aus zehn Metern eiskalt. Sein Tor – erzielt im Alter von 16 Jahren, 9 Monaten und 13 Tagen – brach einen 39 Jahre alten Rekord und unterbot Gunther Reegs Bestmarke aus dem Jahr 1985 um 52 Tage. Später erhöhte Michael Cuisance mit dem 2:0.

Greuther Fürth gelang zwar in der 88. Minute durch Noel Futkeu noch der Anschlusstreffer, doch zum Ausgleich reichte es nicht. Abseits des Platzes ehrten die Fans Leistner mit Transparenten und Sprechchören – ein emotionaler Abschied für den Verteidiger, dessen Wechsel bereits zuvor bekanntgegeben worden war. Hertha BSC steht nun vor einem umfassenden Kaderumbruch.

Nach dem Spiel lobte Mannschaftskollege Fabian Reese Eichhorn als den „Finten-König aus Brandenburg“ und prophezeite ihm eine glänzende Zukunft.

Der Sieg ist ein seltener Lichtblick für Hertha BSC in einer Phase des Umbruchs. Eichhorns Rekordtreffer wird als einer der wenigen Höhepunkte einer von Veränderungen geprägten Saison in Erinnerung bleiben. Gleichzeitig endet mit Leistners Abgang eine Ära – der Verein bereitet sich auf eine neue sportliche Zukunft vor.

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