29 June 2026, 10:17

Hertha BSC kämpft mit Finanzsorgen und setzt auf den "Berliner Weg"

Herthas Ziele: Nachhaltige Strukturen statt Aufstiegs-Träume

Hertha BSC kämpft mit Finanzsorgen und setzt auf den "Berliner Weg"

Hertha BSC steht vor einer schwierigen finanziellen Lage und hat mehrere Leistungsträger für einen beträchtlichen zweistelligen Millionenbetrag verkauft. Vor der kommenden Saison hat der Verein bisher jedoch keine nennenswerten Neuzugänge verpflichtet.

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Schlüsselspieler wie Fabian Reese, Kennet Eichhorn und Michael Cuisance haben den Klub bereits verlassen. Weitere Akteure streben nun einen Wechsel an, während andere das Interesse konkurrierender Vereine auf sich gezogen haben. Diese Abgänge könnten jungen Talenten aus der eigenen Akademie, darunter Boris Mamuzah Lum, den Weg in die Mannschaft ebnen.

Noch vor dem offiziellen Trainingsauftakt organisierte Trainer Stefan Leitl ein zweitägiges Teambuilding-Camp in Kienbaum. Im Mittelpunkt standen die Stärkung der Mannschaftsmentalität, die Festlegung interner Ziele sowie die Neuausrichtung der Rollen für die neue Saison. Hertha BSC strebt dabei nicht den direkten Wiederaufstieg an, sondern setzt auf die Philosophie des „Berliner Wegs“, die einst vom verstorbenen Klubpräsidenten Kay Bernstein geprägt wurde.

Geschäftsführer Peter Görlich wird am Montag die realistischen Ziele des Vereins detaillierter darlegen. Durch die angespannte finanzielle Situation sah sich Hertha BSC gezwungen, wichtige Spieler zu verkaufen. Ohne größere Transfers bislang konzentriert sich der Klub auf die interne Entwicklung und seine bewährte Philosophie. Görlichs anstehende Stellungnahme wird den weiteren Weg für die Saison aufzeigen.

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