Helmstedt kämpft gegen Hitze: Trinkwasser bleibt trotz Rekordtemperaturen gesichert
Marika HeinzHelmstedt kämpft gegen Hitze: Trinkwasser bleibt trotz Rekordtemperaturen gesichert
Helmstedt und die umliegenden Gebiete bereiten sich auf extreme Hitze vor – am Wochenende werden bis zu 38°C erwartet. Trotz der steigenden Nachfrage versichert Avacon Wasser den Anwohnern, dass die Trinkwasserversorgung weiterhin gesichert ist.
Das Unternehmen überwacht genau die Fördermengen der Brunnen, die Laufzeiten der Pumpen und die Füllstände der Reservoirs, um die Hitzewelle zu bewältigen. Für die Region Helmstedt/Wolfenbüttel stehen bis zu 1.400 Kubikmeter Wasser pro Stunde zur Verfügung, wobei derzeit 75 Prozent dieser Kapazität genutzt werden.
An heißen Tagen steigt der Wasserverbrauch deutlich an, insbesondere wenn Haushalte Gärten bewässern oder gleichzeitig große Mengen im Freien verbrauchen. Um die Belastung zu verringern, ruft Avacon Wasser zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource auf. Empfohlen wird, Gärten frühmorgens oder am späten Abend zu gießen und gesammeltes Regenwasser für die Bewässerung zu nutzen.
Zudem rät das Unternehmen, Pools abzudecken, um Verdunstung zu reduzieren, und Wasch- sowie Spülmaschinen nur voll beladen zu betreiben. Im Durchschnitt verbraucht eine Person in Deutschland täglich etwa 126 Liter Trinkwasser. Der Großteil entfällt auf Hygiene, Toilettenspülung und Wäsche, während nur 4 Prozent tatsächlich als Trinkwasser oder zum Kochen verwendet werden.
Mit seinen Vorbereitungen will Avacon Wasser eine stabile Versorgung während der Hitzewelle gewährleisten. Die Bevölkerung wird aufgefordert, wassersparende Gewohnheiten anzunehmen, um den erhöhten Bedarf zu bewältigen. Die regionale Wasserinfrastruktur ist derzeit gut gerüstet, um die Herausforderung zu meistern.
