Heidelbergs neue Gneisenaubrücke verbindet Bahnstadt und Bergheim autofrei
Eberhard KuhlHeidelbergs neue Gneisenaubrücke verbindet Bahnstadt und Bergheim autofrei
Heidelberg baut neue Fahrradbrücke mit massiver Landesförderung
Die Gneisenaubrücke soll Heidelbergs Stadtteile Bahnstadt und Bergheim direkt verbinden und tausenden Radfahrenden eine autofreie Route bieten. Das Projekt erhält vom Land Baden-Württemberg eine Förderung in Höhe von 13,75 Millionen Euro – das deckt 75 Prozent der Gesamtkosten.
Die 128 Meter lange Brücke wird Teil des RadNETZ BW, des landesweiten Radwegenetzes. Sie verknüpft drei geplante Radschnellverbindungen: die Strecken Heidelberg–Mannheim (RS 2), Heidelberg–Schwetzingen (RS 16) und Heidelberg–Wiesloch–Walldorf (RS 22). Nach Fertigstellung sollen täglich rund 11.000 Radfahrende die Route nutzen.
Die Baukosten für die Gneisenaubrücke belaufen sich auf etwa 19 Millionen Euro. Die Landesbeteiligung von 13,75 Millionen Euro unterstreicht die Bedeutung des Projekts für die Radinfrastruktur und die Klimaziele. Die verbleibenden 25 Prozent trägt die Stadt Heidelberg.
Die Brücke wird über getrennte Spuren für Radfahrende und Fußgänger:innen verfügen und so Sicherheit und Komfort für alle Nutzer:innen gewährleisten. Zudem ist sie vollständig barrierefrei. Ab Frühjahr 2025 schafft sie eine direkte innerstädtische Verbindung zwischen Bahnstadt und Bergheim.
Langfristig ist eine Verlängerung der Route über den Neckar bis zum Campusgelände Neuenheimer Feld geplant. Dadurch würde das Netz für Studierende, Pendler:innen und Anwohner:innen weiter ausgebaut.
Die Gneisenaubrücke soll 2025 als zentrales Bindeglied im Heidelberger Radwegenetz eröffnet werden. Mit der Landesförderung, die den Großteil der 19 Millionen Euro übernimmt, will das Projekt nachhaltige Mobilität stärken. Die neue Strecke wird tausenden Radfahrenden täglich dienen und die innerstädtischen Verbindungen verbessern.






