30 January 2026, 05:10

Heidelberg Pharma feiert Durchbruch mit Takeda in Krebsstudie

Ein altes Buch mit dem Titel "Dissertation Medicinalis de Calculo Humano" von Martini Lifer, mit sichtbarem Text und einem Wasserzeichen unten.

Heidelberg Pharma feiert Durchbruch mit Takeda in Krebsstudie

Heidelberg Pharma erreicht Meilenstein in Partnerschaft mit Takeda

Heidelberg Pharma hat einen weiteren Meilenstein in der Zusammenarbeit mit dem japanischen Pharmakonzern Takeda erreicht. Das Unternehmen erhielt eine Zahlung, nachdem Takeda mit der Verabreichung eines Wirkstoffs an Patienten in einer klinischen Studie der Phase I/II begonnen hatte. Dies unterstreicht den Fortschritt der ATAC-Technologie von Heidelberg Pharma, die auf einem Giftstoff aus dem Knollenblätterpilz basiert.

Im Mittelpunkt der Studie steht ein Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC), das Takeda für Patienten mit soliden Tumoren entwickelt. Erste Ergebnisse aus früheren Dosierungsphasen zeigten vielversprechende Anzeichen, darunter vollständige Remissionen bei einigen Patienten.

Takedas ADC-Kandidat nutzt die ATAC-Plattform von Heidelberg Pharma, die Amanitin – ein Toxin des Knollenblätterpilzes – einbindet. Nun wurde der erste Patient in der Phase-I/II-Studie behandelt, was die Auslösung der Meilensteinzahlung an Heidelberg Pharma zur Folge hatte. Die genauen finanziellen Konditionen bleiben zwar vertraulich, doch die Zahlung unterstreicht die wachsende Bedeutung der Technologie in der klinischen Entwicklung.

Frühere Tests des ADC an Patienten hatten bereits ermutigende Ergebnisse geliefert: Hohe Wirkstoffkonzentrationen wurden gut vertragen, und bei zwei von vier Teilnehmern trat eine vollständige Remission ein. Diese Resultate stärken das Vertrauen in den ATAC-basierten Ansatz.

Heidelberg Pharma hat derzeit drei ATAC-basierte Wirkstoffkandidaten in klinischen Studien – zwei werden im eigenen Haus entwickelt, der dritte entsteht in Kooperation mit Takeda. Dr. Dongzhou Jeffery Liu, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens, begrüßte den Fortschritt und betonte, dass die Weiterentwicklung des Kandidaten durch Takeda das Potenzial der ATAC-Technologie unter Beweis stelle.

Die Partnerschaft mit Takeda beschränkt sich nicht auf dieses eine Programm. Für Heidelberg Pharma bedeutet die Meilensteinzahlung mehr als nur einen finanziellen Gewinn – sie steht für operatives Wachstum über die eigene Wirkstoffpipeline hinaus.

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Die Phase-I/II-Studie läuft bereits, wobei Takeda die klinische Bewertung des ADC-Kandidaten leitet. Heidelberg Pharmas Technologie erweitert weiterhin ihre Anwendung, gestützt durch interne Projekte und externe Kooperationen. Mit dem Fortschreiten der Entwicklung sind weitere Updates zum Studienverlauf und zusätzliche Meilensteine zu erwarten.