Hamburgs Feuerwerksverbot scheitert trotz 3,3 Millionen Unterschriften
Svenja HeringHamburgs Feuerwerksverbot scheitert trotz 3,3 Millionen Unterschriften
Eine Petition für ein Feuerwerksverbot in Hamburg hat mittlerweile über 3,3 Millionen Unterschriften gesammelt. Die Kampagne gewann an Fahrt, nachdem sie im Dezember 2025 erstmals an Schwung gewonnen hatte – damals unterzeichneten rund zwei Millionen Menschen die Initiative.
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) trieb die Sammlung der Unterschriften maßgeblich voran. Zudem rief sie ihre Unterstützer dazu auf, Innensenator Andy Grote auf Instagram zu markieren, um den Druck für ein Verbot zu erhöhen.
Als Reaktion lehnte Hamburgs Innensenator das neue Anliegen ab. Grote begründete dies damit, dass der aktuelle Antrag „inhaltlich identisch“ mit einer früheren Petition aus dem Vorjahr sei. Die GdP erhielt eine offizielle Absage – Grote weigerte sich, die zusätzlichen Unterschriften entgegenzunehmen.
Die Petition kommt damit auf 3,3 Millionen Unterschriften. Mit Grotes Entscheidung wird es keine weiteren Schritte zu dem wiederholten Vorstoß geben. Das Feuerwerk bleibt somit unter den bestehenden Regelungen erlaubt.
