Grüne Woche Berlin: Kulinarische Reise durch Europas kulinarische Vielfalt
Karl-Friedrich WielochTulpen-Taufe und Elchfleischbrot: Die Tour zur Grünen Woche - Grüne Woche Berlin: Kulinarische Reise durch Europas kulinarische Vielfalt
Berlins Grüne Woche startete mit dreieinhalbstündiger Eröffnungsführung durch die Messehallen
Um 8:00 Uhr eröffnete Ministerpräsidentin Manuela Schwesig die Veranstaltung im Pavillon von Mecklenburg-Vorpommern und begrüßte eine Delegation, zu der auch Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer gehörte. Die Tour führte mit kurzen Stopps an internationalen Ständen vorbei, die kulinarische und landwirtschaftliche Highlights präsentierten.
Erste Station war der Stand des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), wo Bio-Wurst ausgestellt war – allerdings nur zur Schau, nicht zum Probieren. Estland lockte mit traditioneller Küche: offene Sandwiches mit Elchfleisch auf dunklem Roggenbrot.
Im weiteren Verlauf wurde das Angebot vielfältiger. Die Ukraine servierte Sekt, Bulgarien präsentierte Börek, herzhafte Blätterteigtaschen. Tschechien zapfte einheimisches Bier, und Polen verteilte Wurst. Am niederländischen Stand nahm Minister Rainer an einem symbolträchtigen Moment teil: Er taufte eine neue Tulpenart namens „Berliner Jubiläum“ – indem er die Blüten mit Sekt übergoss.
Nach kurzen Besuchen an den Ständen aller teilnehmenden Länder endete die Tour. Die Gäste kosteten sich durch ein Potpourri aus Getränken und Snacks – von Bier und Sekt über deftige Teigtaschen bis hin zu herzhaften Fleischspezialitäten. Die Veranstaltung zeigte kulinarische Traditionen und agrarische Innovationen aus ganz Europa.






