11 February 2026, 18:49

Göppingen erklärt Innenstadt zur waffenfreien Zone nach Schießereien

Ein Mann im Anzug und Krawatte, der in die Kamera lächelt, mit einem Logo und Text auf der rechten Seite, der lautet "Teil des Netzwerks starker Städte zu sein, bedeutet, Zugang zu Wissen und Werkzeugen zu haben, um gewalttätigen Extremismus in Frage zu stellen", und einem unscharfen Hintergrund.

Nach Gewalt: Göppingen errichtet Waffenverbotszone - Göppingen erklärt Innenstadt zur waffenfreien Zone nach Schießereien

Göppingen führt ab diesem Donnerstag eine waffenfreie Zone in der Innenstadt ein. Die Maßnahme erfolgt nach einer Reihe bewaffneter Angriffe, darunter ein Schussvorfall in einer Bäckerei in der Nähe Mitte Januar und ein späterer Zwischenfall in einer örtlichen Kneipe.

Das Verbot umfasst sämtliche Schusswaffen und Messer und gilt bis Ende April. Die Behörden bezeichneten es als direkte Reaktion auf die zunehmende Gewalt, insbesondere zwei jüngste Schießereien. Bei der ersten wurden zwei Tatverdächtige nach dem Angriff auf die Bäckerei in der Nähe festgenommen und befinden sich seitdem in Untersuchungshaft. Wochen später feuerte ein unbekannter Schütze in einer Gaststätte um sich, ohne dass es Verletzte gab.

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Die Ermittler prüfen mögliche Verbindungen zwischen diesen Vorfällen und der Bandenkriminalität in der Region Stuttgart. Göppingen folgt damit anderen Städten in Baden-Württemberg, darunter VfB Stuttgart und Mannheim, die in ihren Innenstadtbereichen bereits ähnliche Beschränkungen erlassen haben.

Das vorübergehende Verbot soll die bewaffnete Gewalt im Göppinger Stadtzentrum eindämmen. Die Polizei wird die Regeln bis Ende April durchsetzen, während laufende Untersuchungen mögliche Bezüge zur organisierten Kriminalität klären. Die Maßnahme steht im Einklang mit landesweiten Bestrebungen, Waffen in gefährdeten urbanen Zonen stärker zu kontrollieren.