13 June 2026, 04:20

Gewerkschaft NGG fordert sechs Prozent mehr Lohn für Gastronomie-Mitarbeiter vor WM-Start

Zum Fuball-WM-Turnier fordert die Gewerkschaft 'Fair Play'

Gewerkschaft NGG fordert sechs Prozent mehr Lohn für Gastronomie-Mitarbeiter vor WM-Start

Die Gewerkschaft NGG setzt sich für bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen von Beschäftigten in der Gastronomie im Rhein-Kreis Neuss ein. Sie fordert eine Lohnerhöhung von sechs Prozent für Köchinnen und Köche, Servicekräfte und alle Mitarbeiter des Sektors. Der Aufruf erfolgt kurz vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft – mit der Warnung, Überstunden der Angestellten während des Turniers zu vermeiden.

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) in Krefeld-Neuss besteht darauf, dass jede zusätzliche Arbeitsstunde während der WM bezahlt werden muss. Zudem ruft sie Restaurant- und Barbesitzer auf, für die Stoßzeiten der Spiele zusätzliches Personal einzustellen, um übermäßige Überstunden zu verhindern. Besonders berücksichtigt werden müssten dabei Beschäftigte mit Kindern oder Pflegeverantwortung, betont die NGG bei der Schichtplanung.

Die Lohnverhandlungen für die Gastronomiebranche in Nordrhein-Westfalen sollen in der Woche nach WM-Beginn starten. Dabei wird die NGG auf den Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) treffen. Eine sechsprozentige Lohnerhöhung würde das Monatsgehalt einer vollzeitbeschäftigten Fachkraft in der Küche oder im Service um mindestens 164 Euro steigern.

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Die Gewerkschaft macht deutlich, dass sich die Beschäftigten während des Turniers keine ungerechte Behandlung gefallen lassen werden. Ohne ein motiviertes Team könnten Gastronomiebetriebe – besonders bei Großereignissen wie der WM – nicht erfolgreich sein, argumentiert die NGG.

Zu den Forderungen zählen faire Bezahlung für Mehrarbeit sowie eine sechsprozentige Lohnerhöhung für alle Mitarbeiter der Branche. Die Verhandlungen mit dem DEHOGA beginnen kurz nach WM-Start. Ziel der Gewerkschaft ist es, sicherzustellen, dass die Beschäftigten fair behandelt werden und während des Turniers nicht überlastet werden.

Quelle