Gefälschte Papiere: Kongolesin an deutsch-französischer Grenze zurückgewiesen
Karl-Friedrich WielochGefälschte Papiere: Kongolesin an deutsch-französischer Grenze zurückgewiesen
Am 17. Juni wurde eine 27-jährige Kongolesin von deutschen Behörden am Bahnhof Kehl kontrolliert. Sie war mit einem Fernzug aus Frankreich eingereist, als Beamte gefälschte Reisedokumente bei ihr entdeckten.
Bei einer Routinekontrolle präsentierte die Frau einen gültigen kongolesischen Pass sowie eine abgelaufene französische Aufenthaltserlaubnis. Zudem zeigte sie auf ihrem Handy einen Antrag auf Verlängerung der Erlaubnis, der sich bei näherer Prüfung als Fälschung entpuppte.
Die Behörden gingen davon aus, dass die Frau ohne gültige Papiere nach Deutschland einreisen wollte. Nach Bestätigung der Fälschung verweigerten sie ihr die Einreise und schickten sie zurück nach Frankreich.
Bisher liegen keine weiteren Informationen zu ähnlichen Fällen an deutschen Grenzübergängen oder in Zügen bis Juni 2024 vor. Der Vorfall unterstreicht die laufenden Kontrollen in grenzüberschreitenden Zügen zwischen Frankreich und Deutschland. Die Frau wurde nach der Feststellung der gefälschten Dokumente zurückgewiesen. Zu vergleichbaren Fällen wurden keine zusätzlichen Angaben gemacht.






