Gaugisch hofft auf WM-Schub für Frauen-Handball
Deutschlands Frauen-Handballteam bereitet sich mit großen Ambitionen auf die Heim-WM vor
Bundestrainer Markus Gaugisch sieht das Turnier als Chance, die Popularität des Sports im Land nachhaltig zu steigern. Mit einer Mischung aus Talent und Erfahrung könnte das Team nicht nur Fans begeistern, sondern auch kommende Generationen von Spielerinnen inspirieren.
Der Auftakt der deutschen Mannschaft findet am Mittwoch in Stuttgart gegen Island statt. Es folgen weitere Vorrundenspiele gegen Uruguay und Serbien. Gaugisch betont, dass der Heimvorteil für das Team vor allem Motivation sei – und keinen Druck darstelle.
Die Ziele sind klar definiert: Erstmals seit 2008 wieder das Halbfinale erreichen und um eine Medaille kämpfen – ein Erfolg, der zuletzt 2007 gelang. Spielerinnen wie Antje Döll, Jenny Behrend, Xenia Smits und Viola Leuchter verleihen der Mannschaft mit ihrer Führungserfahrung und ihrem Können „echten Star-Charme“, wie Gaugisch sagt. Das könnte helfen, den Handball in Deutschland noch bekannter zu machen. Der Trainer hofft zudem, dass die WM langfristige Wirkung entfaltet: Durch starke Leistungen will das Team mehr junge Athletinnen für den Sport begeistern und so die Position des Handballs in Deutschland festigen.
Die Weltmeisterschaft bietet der deutschen Auswahl eine seltene Gelegenheit, vor heimischem Publikum zu glänzen. Mit erfahrenen Spielerinnen und einem entschlossenen Trainer liegt der Fokus auf einem tiefen Turnierverlauf und der Weiterentwicklung des Sports. Ob aus den ehrgeizigen Plänen Erfolg wird, zeigt sich in den kommenden Wochen.






