Fürth plant Ampel-Revolution: Waltraud und Mariechen ersetzen Ampelmännchen
Karl-Friedrich WielochFürth plant Ampel-Revolution: Waltraud und Mariechen ersetzen Ampelmännchen
Ein Vorschlag der CSU-Stadtratsfraktion in Fürth sieht vor, die klassischen Ampelmännchen am Comödiplatz durch Figuren von Waltraud und Mariechen zu ersetzen. Die Idee stammt von Volker Heißmann, dem Schöpfer der beliebten Charaktere, der den Wechsel unterstützt. Ziel ist es, das Comödie-Theater und seine langjährigen Betreiber zu ehren und gleichzeitig dem Viertel mehr Charme zu verleihen.
Heißmann hat bereits Entwürfe für die neuen Ampelsignale vorgelegt: Ein grünes Mariechen in einem Kleeblattmuster-Kleid soll „Gehen“ signalisieren, während ein rotes Waltraud für „Halt“ steht. Er ist überzeugt, dass das verspielte Design perfekt zu Fürth passe und sowohl Anwohner als auch Besucher zum Schmunzeln bringe.
Das Vorhaben orientiert sich an Beispielen anderer bayerischer und deutscher Städte, die ebenfalls kreative Ampelfiguren eingeführt haben – ohne dabei die Verkehrssicherheit zu gefährden. Bundesweit sind solche Abweichungen von den Standard-Piktogrammen zwar erlaubt, doch bleibt die Haftungsfrage ein Thema.
Der Ältestenrat der Stadt wird den Antrag im Herbst beraten. Eine endgültige Entscheidung über die Einführung der neuen Figuren wird für später in der Saison erwartet. Bei einer Zustimmung würden die Waltraud-und-Mariechen-Ampeln die klassischen Ampelmännchen am Comödiplatz ersetzen – als Hommage an die lokale Kultur und mit einer Prise Humor für die Stadt. Das Ergebnis steht nach den anstehenden Ratsdebatten fest.
