Friedliche Kundgebung in Mannheim zeigt Solidarität mit Kurden in Syrien
Karl-Friedrich WielochFriedliche Kundgebung in Mannheim zeigt Solidarität mit Kurden in Syrien
Rund 900 Menschen versammelten sich am Samstag in Mannheim, um ihre Solidarität mit der kurdischen Bevölkerung in Syrien zu zeigen. Die Demonstration begann am Nachmittag und verlief ohne Störungen durch die Innenstadt.
Die Veranstaltung startete gegen 14:45 Uhr mit einer Auftaktkundgebung auf dem Alten Meßplatz. Anschließend zogen die Teilnehmenden durch die Mannheimer Straßen, was zu vorübergehenden Verkehrsbehinderungen führte, da ÖPNV und Privatfahrzeuge umgeleitet werden mussten.
Die Demonstration blieb während der gesamten Dauer friedlich und endete gegen 17 Uhr mit einer Abschlusskundgebung am Ehrenhof. Während der dreistündigen Veranstaltung wurden keine Zwischenfälle gemeldet.
Unterdessen äußerte die deutsche Regierung Besorgnis über die anhaltende Gewalt in und um Aleppo. Zwar begrüßten die Verantwortlichen die Ende Januar 2026 vereinbarte Waffenruhe, betonten jedoch, dass eine dauerhafte Stabilität in Nordsyrien nur durch politische Lösungen erreicht werden könne. Der Schutz ethnischer und religiöser Minderheiten bleibe, so die Regierung, eine zentrale Forderung in den Gesprächen mit der syrischen Führung.
Zivilgesellschaftliche Gruppen und Abgeordnete verschiedener Parteien fordern zudem ein entschlosseneres diplomatisches Vorgehen. Sie verlangen ein Ende der Angriffe auf kurdische Gebiete, die Aufhebung der Belagerung Aleppos sowie sicheren humanitären Zugang für medizinische Hilfslieferungen.
Die Demonstration in Mannheim unterstrich die wachsende öffentliche Sorge um die kurdischen Gemeinschaften in Syrien. Die deutschen Behörden setzen weiterhin auf politische Lösungen und beobachten die Lage genau. Nach Ende der Veranstaltung normalisierte sich der Verkehr in der Stadt wieder.






