Freiburg gründet Digitales Innovationszentrum mit 25 Millionen Euro Landesförderung
Svenja HeringFreiburg gründet Digitales Innovationszentrum mit 25 Millionen Euro Landesförderung
Das Universitätsklinikum Freiburg gründet ein neues Digitales Innovationszentrum (DIGIZ). Das Projekt soll den Transfer von Forschungsergebnissen in die klinische Praxis beschleunigen und datenbasierte Lösungen im Gesundheitswesen vorantreiben. Mit einer Landesförderung von bis zu 25 Millionen Euro über fünf Jahre wird die Entwicklung von 2026 bis 2030 unterstützt.
Das Zentrum arbeitet nach dem "Industry-on-Campus"-Modell und bringt Wissenschaftler, Ärzte und Unternehmen zusammen. Ein bestätigter Partner ist Siemens Healthineers, weitere offizielle Kooperationen stehen jedoch noch aus.
Freiburg wurde als Standort gewählt, da das Universitätsklinikum über eine starke Reputation in der Digitalisierung verfügt. Auch die lebendige Start-up-Szene und das Forschungsnetzwerk der Region spielten bei der Entscheidung eine zentrale Rolle.
Die grüne Landtagsabgeordnete Nadyne Saint-Cast betonte das Potenzial des Zentrums, Forschung und Wirtschaftswachstum zu stärken. DIGIZ werde die Forschungsinfrastruktur des Landes ausbauen und dazu beitragen, wissenschaftliche Erkenntnisse in praktische medizinische Anwendungen umzusetzen, so Saint-Cast.
Das Digitale Innovationszentrum erhält zwischen 2026 und 2030 insgesamt 25 Millionen Euro Landesförderung. Durch die enge Zusammenarbeit von Medizin, Wissenschaft und Industrie könnte es zukünftige Fortschritte im Gesundheitswesen prägen. Das Projekt knüpft an die bestehenden Stärken Freiburgs in der digitalen Gesundheitsforschung an.






