Freiburg errichtet Schutzzaun um Synagoge nach wachsender Bedrohungslage
Karl-Friedrich WielochFreiburg errichtet Schutzzaun um Synagoge nach wachsender Bedrohungslage
In Freiburg wird bald ein Schutzzaun um die Synagoge errichtet. Die Entscheidung fällt vor dem Hintergrund wachsender Sicherheitsbedenken und einer Zunahme von Angriffen auf jüdisches Leben in ganz Deutschland. Stadtvertreter und die Jüdische Gemeinde haben eng zusammengearbeitet, um die Pläne zu finalisieren.
Die Jüdische Gemeinde hatte den Zaun beantragt, und die Stadt genehmigte ihn nach ausführlichen Beratungen. Oberbürgermeister Martin Horn betonte, der Schutz jüdischen Lebens bleibe oberste Priorität. Der Zaun soll sowohl die Synagoge als auch ihre Besucher schützen und gleichzeitig einen würdevollen Gedenkort ermöglichen.
Die Konstruktion wird transparent gestaltet und etwa 1,75 Meter hoch sein. Sie verfügt über mehrere Zugangspunkte sowie ein Tor in Form eines Leuchters (Menora). Der Caritasverband Freiburg übernimmt die Planung und Umsetzung des Projekts.
Die Finanzierung des 120.000-Euro-Projekts umfasst einen Zuschuss von 27.500 Euro vom Zentralrat der Juden in Deutschland. Die Stadt Freiburg trägt die verbleibenden Kosten. Die Jüdische Gemeinde begrüßt den geplanten Zaun als notwendige Sicherheitsmaßnahme. Nach Fertigstellung wird er sowohl Schutz bieten als auch Besuchern eine respektvolle Atmosphäre ermöglichen. Die Bauarbeiten sollen unter der Aufsicht des Caritasverbands erfolgen.






