26 March 2026, 12:22

Freiburg erlässt iranischen Studierenden in Not die Studiengebühren ab 2026

Plakat, das kostenlose Kurse für Flüchtlinge auf Coursera ankündigt, mit mehreren Personen im Hintergrund, die Taschen tragen.

Freiburg erlässt iranischen Studierenden in Not die Studiengebühren ab 2026

Die Universität Freiburg wird im Sommersemester 2026 die Studiengebühren für iranische Studierende erlassen, die in finanziellen Notlagen stecken. Von der Entscheidung profitieren voraussichtlich etwa 50 Studierende. Sie ist Teil umfassender Unterstützungsmaßnahmen für Betroffene wirtschaftlicher Härten. Der Schritt folgt Forderungen von Politikerinnen und Politikern, die Belastung für internationale Studierende in Krisenzeiten zu verringern.

Internationale Studierende aus Nicht-EU-Ländern in Baden-Württemberg zahlen normalerweise 1.500 Euro pro Semester. Die Entscheidung der Universität stellt sicher, dass alle iranischen Antragstellenden, die eine akute Notlage nachweisen, für das kommende Semester vollständig von den Gebühren befreit werden.

Neben dem Gebührenerlass leisten Studierendenwerke in der Region Nothilfe: Härtefallfonds unterstützen bei Lebenshaltungskosten und anderen dringenden Ausgaben. Auch Wissenschaftsministerin Petra Olschowski (Baden-Württemberg) setzt sich dafür ein, dass Hochschulen die Antragsverfahren für bedürftige Studierende vereinfachen.

Die Situation hat die Debatte über eine vollständige Abschaffung der Studiengebühren für internationale Studierende neu entfacht. Einige Politiker argumentieren, dass ein genereller Verzicht auf Gebühren künftige Krisen verhindern und Studierenden, die fern der Heimat lernen, mehr Planungssicherheit geben würde.

Die Gebührenbefreiung kommt direkt rund 50 iranischen Studierenden in Freiburg zugute, wobei die Gesamtzahl der eingeschriebenen Iranerinnen und Iraner unklar bleibt. Mit den eingerichteten Nothilfefonds und vereinfachten Unterstützungsstrukturen erhalten betroffene Studierende nun sowohl finanzielle als auch administrative Entlastung. Die Diskussion über langfristige Gebührenregelungen dauert unterdessen in der Landespolitik an.

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