Forschungsprojekt untersucht Einfluss des Menstruationszyklus auf Spitzensportlerinnen
Karl-Friedrich WielochForschungsprojekt untersucht Einfluss des Menstruationszyklus auf Spitzensportlerinnen
Ein neues Forschungsprojekt soll untersuchen, wie der Menstruationszyklus Spitzensportlerinnen beeinflusst. Das Konsortium „Athletin-D“, das mit 1,6 Millionen Euro gefördert wird, wird in den nächsten vier Jahren Training, Regeneration und Gesundheit analysieren. Die Wissenschaftler:innen wollen individuelle digitale Werkzeuge entwickeln, um Leistung und Wohlbefinden zu optimieren.
An dem Projekt sind Expert:innen mehrerer Universitäten beteiligt. Die Universität Freiburg, geleitet von der Sportpsychologin Jana Strahler, konzentriert sich auf hormonelle Veränderungen, Stress und psychische Gesundheit. Ihre Arbeit soll aufzeigen, wie diese Faktoren die sportliche Leistung und Erholung prägen.
Weitere Partner sind die Universitäten Bochum und Wuppertal sowie die Technische Universität München. Gemeinsam entwickeln sie ein digitales System für maßgeschneiderte Trainingspläne und Gesundheitsmanagement. Ziel ist es, Sportlerinnen auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse präziser zu unterstützen.
Gefördert wird die Initiative vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft; sie läuft bis 2028. Die Forscher:innen erhoffen sich, dass die Ergebnisse zu verbesserten Trainingsmethoden und einem stärkeren Gesundheitsschutz für Frauen im Sport führen.
Die Arbeit des Konsortiums könnte die Art und Weise verändern, wie Sportlerinnen trainieren und sich erholen. Durch die Verknüpfung von Hormondaten mit Leistungsdaten könnte das Projekt neue Maßstäbe in der Sportwissenschaft setzen. Von den Ergebnissen sollen nicht nur Spitzensportlerinnen, sondern auch der Breitensport profitieren.






