Flüchtiges Wallaby hält Berlin-Spandau in Atem – was tun bei Begegnung?
Karl-Friedrich WielochFlüchtiges Wallaby hält Berlin-Spandau in Atem – was tun bei Begegnung?
Seit Sonntag streift ein Wallaby durch Berlins Bezirk Spandau. Das kleine Beuteltier ist seinem Besitzer entlaufen und wurde später von Anwohnern und der örtlichen Polizei gesichtet. Die Behörden haben nun Sicherheitshinweise für den Fall herausgegeben, dass jemand dem Tier begegnet.
Das etwa 70 bis 80 Zentimeter lange Wallaby (Kopf-Rumpf-Länge) wurde erstmals als vermisst gemeldet, nachdem es sich von seinem Halter losgerissen hatte. Die Polizei bestätigte die Sichtungen, betonte jedoch, keine gezielte Suche einzuleiten. Stattdessen baten die Beamten die Bevölkerung, weitere Beobachtungen zu melden.
Die Polizei rät zur Ruhe, falls man dem Wallaby begegnet. Laufen, wildes Armwedeln oder der Versuch, sich größer zu machen, könnten das Tier provozieren. Kinder sollten sich besonders langsam und seitwärts entfernen, dabei aber das Wallaby im Blick behalten.
Falls es – wenn auch unwahrscheinlich – zu einem Angriff kommen sollte, wird geraten, sich flach auf den Bauch zu legen, Kopf und Nacken mit den Armen zu schützen und die Beine anzuziehen. Trotz seines wilden Aussehens gilt das Wallaby für Erwachsene nicht als gefährlich.
Die Behörden bestätigten zudem, dass der Vorfall keinen Bezug zu Marc-Uwe Klings Känguru-Manifest habe. Das Wallaby ist weiterhin auf freiem Fuß, doch die Polizei wird nur bei direkten Sichtungen aktiv. Anwohner werden aufgefordert, die Sicherheitshinweise zu beachten, falls sie dem Tier begegnen. Bisher gibt es keine Berichte über Reaktionen in sozialen oder lokalen Medien.






