Filmfestival Guadalajara feiert chilenisches Kino und internationale Stars wie Aronofsky
Eberhard KuhlFilmfestival Guadalajara feiert chilenisches Kino und internationale Stars wie Aronofsky
Das 41. Filmfestival Guadalajara endet mit herausragenden Preisträgern und prominenten Gästen
Das chilenische Kino stand im Mittelpunkt des diesjährigen Festivals als Ehrengastland und zog fast 100 Delegierte an. Währenddessen hinterließen der gefeierte Regisseur Darren Aronofsky sowie iberoamerikanische Filmschaffende mit Auszeichnungen und Meisterklassen ihre Spuren.
Juan Pablo Sallatos"Red Hangar" dominierte die iberoamerikanische Sektion und räumte in jeder Kategorie ab. Nicolás Zárate aus dem Film teilte sich den Preis für die beste schauspielerische Leistung mit María Magdalena Sanizo für "Die Tochter des Kondors". Zudem wurde "Querida Fátima" ausgezeichnet, der in der Premio-Mezcal-Sektion die Trophäen für Bester Film, Beste Regie und den Publikumspreis gewann. Bei der Veranstaltung richtete Lorena Gutiérrez, die Mutter der realen Fátima, eine bewegende Bitte um Gerechtigkeit an Präsidentin Claudia Sheinbaum.
Darren Aronofsky erhielt eine internationale Ehrung und leitete eine mitreißende Meisterklasse, in der er Anekdoten von den Dreharbeiten zu "The Wrestler", "The Whale" und "Black Swan" teilte. Zum Abschluss dirigierte er ein dynamisches Gruppenfoto mit dem Publikum.
Die Branchenveteranin Elena Vilardell wurde für ihr Engagement bei der Förderung der Zusammenarbeit im iberoamerikanischen Kino mit einer besonderen Würdigung bedacht. Die Brüder Pablo und Juan de Dios Larraín hielten ebenfalls eine Meisterklasse ab, moderiert von Francisco Ramos von Netflix.
Das Festival feierte chilenisches und iberoamerikanisches Filmschaffen und lenkte den Blick auf drängende gesellschaftliche Themen. "Red Hangar" und "Querida Fátima" gingen als große Gewinner hervor und unterstrichen die filmische Stärke der Region. Mit Meisterklassen und Ehrungen stärkte die Veranstaltung zudem Netzwerke für zukünftige Projekte.






