Feuerwehren in Deutschland bündeln Kräfte gegen Klimawandel und Personalmangel
Eberhard KuhlFeuerwehren in Deutschland bündeln Kräfte gegen Klimawandel und Personalmangel
Feuerwehren in Deutschland wollen enger zusammenarbeiten
Die Führungskräfte der deutschen Feuerwehren haben sich auf eine intensivere Zusammenarbeit verständigt, um den wachsenden Herausforderungen zu begegnen – von rückläufigen Freiwilligenzahlen bis hin zu den Folgen des Klimawandels. Vier große Verbände bündeln ihre Kräfte, um die Einsatzfähigkeit bundesweit zu stärken.
Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) kündigte die neue Initiative zur Vertiefung der Kooperation an. Vertreter des DFV, des vfdb (Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes), der AGBF (Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren) und des WFVD (Weltverband der Feuerwehren im Deutschen Sprachraum) unterstützen den Plan einstimmig. Als erste Maßnahme soll eine gemeinsame Strategie erarbeitet werden, um sich auf künftige Risiken vorzubereiten.
Shrinkende Zahlen an ehrenamtlichen Kräften und knappe Haushalte belasten die Feuerwehren im ganzen Land. Gleichzeitig stellen Extremwetter und der Klimawandel die Zivilschutzsysteme vor immer größere Anforderungen. DFV-Präsident Karl-Heinz Banse betonte, dass die Partnerschaft darauf abzielt, Strukturen zu optimieren und Ressourcen effizienter zu nutzen.
Die Verbände wollen zudem die Interessenvertretung für den Bereich stärken. Durch regelmäßigen Austausch und gemeinsame Planung sollen sie schneller auf Notfälle reagieren können. Ziel ist es, die Einsatzfähigkeit der Feuerwehren trotz der bevorstehenden Herausforderungen zu sichern.
Die erweiterte Zusammenarbeit konzentriert sich auf konkrete Schritte zur Unterstützung der Wehren. Eine neue Strategie wird regeln, wie Mittel eingesetzt und Teams koordiniert werden. Die Maßnahmen sollen die Sicherheit der Bevölkerung angemessen gewährleisten – besonders angesichts der weiter steigenden Risiken.






