15 January 2026, 05:09

FDP und CSU wollen mit kleinen Atomreaktoren Süddeutschlands Stromzukunft sichern

Ein detaillierter Plan der ersten deutschen Grafschaft Tirol mit geographischen Elementen wie Flüssen, Bergen und Städten sowie begleitendem Text und Bildern.

FDP will mini-Kernkraftwerke in den Süden mit Bayern bringen - FDP und CSU wollen mit kleinen Atomreaktoren Süddeutschlands Stromzukunft sichern

Die Freie Demokratische Partei (FDP) setzt sich für eine Rückkehr zur Kernenergie in Süddeutschland ein. Die Partei will mit kleinen modularen Reaktoren (SMR) bezahlbaren Strom sichern und die Wettbewerbsfähigkeit der Region stärken. Ihre Pläne stoßen auf wachsende Unterstützung aus Bayern, wo die Führung ebenfalls moderne Kerntechnologie befürwortet.

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Die FDP in Baden-Württemberg sieht in SMR eine Schlüsseltechnologie für die künftige Energieversorgung des Landes. Parteivertreter argumentieren, dass kompakte Kernkraftwerke die Kosten senken und die industrielle Stärke erhalten werden. Gleichzeitig plant die Partei, die Erdgasimporte aus Argentinien auszubauen und in die Forschung zu Kernfusion zu investieren.

In Bayern hat die regierende Christlich-Soziale Union (CSU) ebenfalls eine Rückkehr zur Kernenergie gefordert, um die langfristigen Strompreise zu drücken. Die Unterstützung von Ministerpräsident Markus Söder für SMR wird von der FDP begrüßt und unterstreicht das gemeinsame Ziel. Beide Bundesländer streben an, bis in die 2030er-Jahre mögliche Standorte zu identifizieren und die rechtlichen Grundlagen für den Bau dieser Reaktoren zu schaffen. Auf Bundesebene diskutiert der Wirtschaftsausschuss des Bundestags eine Renaissance der Kernenergie, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Zwar wurden noch keine Länder offiziell als Befürworter genannt, doch Bayerns Haltung prägt die Debatte. Gleichzeitig fordert die rechtspopulistische AfD in Baden-Württemberg einen Atomausstiegs-Rückzieher und drängt die Bundesregierung zum Bau neuer Meiler – ohne jedoch konkret auf SMR zu verweisen.

International setzen große Volkswirtschaften wie die USA, Kanada, Großbritannien, Norwegen und die Niederlande bereits auf SMR als Teil ihrer Energiewende. Der Vorstoß der FDP reiht sich in diesen globalen Trend ein und positioniert die Kernenergie als Lösung für bezahlbare und stabile Stromversorgung.

Die Pläne der FDP konzentrieren sich auf SMR, Erdgasimporte und Fusionsforschung. Sollten sie erfolgreich umgesetzt werden, könnten sie die Energieversorgung Süddeutschlands bis in die 2030er-Jahre grundlegend verändern. Derzeit wird die Diskussion in der Landes- und Bundespolitik weitergeführt – mit Bayern und Baden-Württemberg als treibende Kräfte.