30 December 2025, 18:56

FDP kämpft um Rückkehr in den Bundestag – Ex-Generalsekretär sieht düstere Chancen

Männer in Uniform auf einer Straße mit einem Eisenzaun dahinter, Bäume und Pfosten im Hintergrund.

FDP kämpft um Rückkehr in den Bundestag – Ex-Generalsekretär sieht düstere Chancen

Die Freie Demokratische Partei (FDP) steht vor einem schwierigen Weg zurück in den Bundestag – das sagt zumindest der ehemalige Generalsekretär Volker Wissing. Aktuell liegt die Partei in Umfragen unter ihrem Vorsitzenden Christian Dürr bei nur drei bis vier Prozent. Wissing, der die FDP nach dem Scheitern der Ampelkoalition Ende 2024 verließ, hat sich nun offen zu den Problemen der Liberalen geäußert.

Bei der vorgezogenen Bundestagswahl im Februar verfehlte die FDP die Fünf-Prozent-Hürde und verlor damit ihren Fraktionsstatus. Seither agiert sie als außerparlamentarische Opposition. Wissing macht für den Niedergang vor allem den Verrat der Partei an ihren grundlegenden Werten während der Regierungszeit verantwortlich.

Am 6. Januar will die FDP mit einer Dreikönigsveranstaltung in den Wahlkampf für die Landtagswahl in Baden-Württemberg starten. Doch einen Spitzenkandidaten gibt es nicht. Stattdessen hat die Partei Direktkandidaten in zentralen Wahlkreisen nominiert, darunter Albrecht Raible in Balingen, Irene Schuster in Tübingen und Wolfgang Vogt in Ludwigsburg. Wissings Prognose für die Zukunft der FDP fällt düster aus: Ein Wiedereinzug in den Bundestag sei angesichts der aktuellen Wahlumfragewerte höchst unwahrscheinlich.

Ohne klare Führungskraft im Wahlkampf geht die FDP nun in die Landtagswahlen. Die bundesweite Unterstützung bleibt schwach, und interne Kritik an vergangenen Entscheidungen hält an. Die Veranstaltung am 6. Januar markiert den Beginn einer herausfordernden Wahlkampfphase.

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