FC St. Pauli rutscht mit siebter Bundesliga-Niederlage in die Krise
Marika HeinzSt. Paulis Niederlagenserie vertieft sich - Niederlage in Freiburg - FC St. Pauli rutscht mit siebter Bundesliga-Niederlage in die Krise
FC St. Pauli kassiert siebte Bundesliga-Niederlage in Folge – 1:2 gegen SC Freiburg
Der FC St. Pauli hat seine siebte Niederlage in Serie in der Bundesliga einstecken müssen und verlor gegen den SC Freiburg mit 1:2. Die Hamburger zeigten sich in der Offensive ideenlos und ließen Freiburgs Torhüter Noah Atubolu kaum arbeiten. Die Gäste sicherten sich unterdessen ihren ersten Ligasieg seit September und beendeten damit eine Serie von fünf Spielen ohne Sieg.
Vor dem Spiel hatte FC-St.-Pauli-Trainer Fabian Blessin eine "kompromisslose Mentalität" gefordert – mit Fokus auf die Defensive statt auf den Angriff. Doch es waren die Freiburger, die druckvoll begannen, beflügelt von ihrem Europa-League-Erfolg in Nizza unter der Woche. Mannschaftskapitän Christian Günter wurde vor Anpfiff geehrt, was der Truppe zusätzlichen Auftrieb gab.
Das 1:0 erzielte Yuito Suzuki, der nach einer unglücklichen Abwehraktion von St.-Pauli-Keeper Nikola Vasilj per Volleyschuss traf. Freiburg erhöhte durch Maximilian Eggestein, der aus fünf Metern ungehindert einschob – erneut nach einer schwachen Ballabgabe von Vasilj. Der FC St. Pauli blieb lange harmlos, bis Louis Oppie in der 69. Minute den Anschlusstreffer erzielte und damit eine vierspielelange Torflaute der Hausherren beendete.
Die Niederlage stürzt den FC St. Pauli tiefer in die Abstiegszone, während der SC Freiburg auf Platz 10 der Tabelle klettert. Für die Breisgauer ist es der erste Ligasieg seit September – und damit das Ende einer fünfspielelangen Durststrecke. Für St. Pauli hingegen bedeutet die Serie nun sieben Niederlagen in Folge – ein Negativrekord des Vereins in der Bundesliga.






