21 December 2025, 18:01

Familienurne oder Froschgefängnis? Dieses Objekt gibt Rätsel auf

Ein Gemälde, das eine mit Blumen gefüllte Vase zeigt.

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Familienurne oder Froschgefängnis? Dieses Objekt gibt Rätsel auf

Familienurne oder Froschgefängnis? Dieses Objekt gibt Rätsel auf

  1. November 2025, 13:41 Uhr

Eine große antike Vase stand im Mittelpunkt der Sendung Bares für Rares, als Jutta Kunze und ihr Sohn Jason sie mitbrachten – in der Hoffnung auf einen guten Verkauf. Das Duo hatte sich einen Preis von 1.000 Euro erträumt, doch die Experten dämpften schnell ihre Erwartungen.

Moderator Horst Lichter eröffnete die Diskussion mit einem scherzhaften Kommentar und witzelte, die Vase sehe aus wie eine Familienurne – groß genug, um die Asche von mehr als einer Person aufzubewahren. Wie Experte Colmar Schulte-Goltz später erläuterte, stammte die Vase aus dem Jahr 1921 und wurde von Royal Doulton hergestellt, wobei die bemalten Verzierungen erst nachträglich hinzugefügt wurden. Ursprünglich von der Königlichen Porzellan-Manufaktur KPM, war sie später mit zusätzlichen künstlerischen Elementen veredelt worden.

Jutta Kunze teilte eine persönliche Erinnerung: Ihre Urgroßmutter mütterlicherseits habe ihr als Kind gedroht, in der Vase – genauer gesagt unter dem Deckel – sitze ein versteckter Frosch, falls sie ihren Teller nicht leer esse. Sohn Jason Kunze schlug unterdessen eine praktische Verwendung vor: Die Vase eigne sich gut als Blumenübertopf – allerdings ohne Deckel.

Bei der Schätzung setzte Schulte-Goltz einen realistischen Rahmen von 400 bis 450 Euro an, unter Verweis auf die aktuelle Marktsituation. Die Händler zeigten sich jedoch weit weniger großzügig. Walter „Waldi“ Lehnertz eröffnete das Bieten mit mageren 80 Euro, und Ferdinand Resul Adanir signalisierte kaum Interesse, den Preis zu steigern. Jutta Kunzes Befürchtungen über niedrige Angebote bewahrheiteten sich – zur Enttäuschung von Mutter und Sohn. Am Ende entschieden sie sich gegen einen Verkauf und nahmen die Vase wieder mit nach Hause.

Trotz ihrer Geschichte und handwerklichen Qualität fand die Vase keinen Käufer zu dem erhofften Preis. Nach der Expertenbewertung und dem verhaltenen Händlerinteresse blieb sie unverkauft. Die Familie behält das Stück nun – zusammen mit seinen Geschichten und Erinnerungen.