Explodierende Mieten: Warum Rentner und Geringverdiener jetzt um ihre Wohnungen bangen
Svenja HeringExplodierende Mieten: Warum Rentner und Geringverdiener jetzt um ihre Wohnungen bangen
Steigende Mieten setzen Rentner und Haushalte mit niedrigem Einkommen in der gesamten Region unter Druck. Viele kämpfen damit, die Wohnkosten zu stemmen, doch finanzielle Unterstützung bleibt begrenzt. Die nächste Erhöhung des Wohngelds tritt erst am 1. Januar 2027 in Kraft – Haushalte erhalten vorerst keine zusätzliche Hilfe.
Rund zwei Millionen deutsche Haushalte könnten Anspruch auf Wohngeld haben, doch gelten strenge Regeln. Die Berechtigung hängt von den örtlichen Mietpreisen, der Haushaltsgröße, dem Einkommen und Steuerfreibeträgen ab. Wer bereits staatliche Leistungen wie Bürgergeld oder Sozialhilfe bezieht, kann keinen Anspruch geltend machen.
Die durchschnittliche monatliche Wohngeldzahlung liegt bei etwa 300 Euro. Für Eigentümer gibt es mit dem Lastenzuschuss eine separate Förderung, die wohnungsbezogene Kosten abfedern soll. Beide Leistungen sollen die finanzielle Belastung mindern, doch viele haben nach wie vor Schwierigkeiten, Unterstützung zu erhalten.
Der SoVD in Braunschweig bietet kostenlose Beratung zu Wohngeld, Lastenzuschuss und Rentenfragen an. Das Team hilft bei Anträgen und unterstützt Bürger dabei, sich im Dschungel der Anforderungen zurechtzufinden.
Da die Mieten weiter steigen, bleibt das Wohngeld für berechtigte Haushalte eine wichtige Stütze. Doch die aktuelle Aussetzung von Erhöhungen bedeutet, dass es bis 2027 keine zusätzliche Entlastung geben wird. Organisationen wie der SoVD springen ein, um Menschen dabei zu helfen, die finanziellen Hilfen zu bekommen, die sie dringend benötigen.






